Zehntklässlerin nimmt am Distanzunterricht von Rumänien aus teil

Digitalisierung der Gesamtschule Gedern läuft weiter voran


Von so weit her bekommt die Gesamtschule Gedern nur selten Post. Kürzlich erreichte diese nämlich ein Brief aus Rumänien. Ein weiß-blauer Aufkleber mit der Aufschrift „Prioritar“ ließ es erahnen, dass diese Sendung etwas ganz Besonderes sein muss. Aber auch die farbenfrohen Briefmarken waren schon ein kleines Kunstwerk für sich. Im Umschlag selbst befand sich übrigens ebenfalls ein Ergebnis künstlerischer Arbeit. Eine Zehntklässlerin unserer Schule, die sich derzeit im Distanzunterricht in Rumänien befindet, schickte ihr Kunstbild zur Schule, um am Malwettbewerb der zehnten Klassen teilzunehmen. Der Wahlpflichtkurs von Britta Schäfer-Clarke besteht aus insgesamt 17 Schülerinnen und Schülern. 11 davon sind Realschüler und da sie in diesem Sommer ihren Schulabschluss machen, nehmen sie derzeit am Präsenzunterricht teil. Die restlichen sechs Jugendlichen des Kurses besuchen den Gymnasialzweig und werden per Videokonferenz in den Unterricht hinzugeschaltet.

Ein gutes Beispiel dafür, dass es zu Zeiten der Digitalisierung tatsächlich möglich ist, alle Schülerinnen und Schüler in den Unterricht zu integrieren – egal ob per Präsenzunterricht vor Ort oder per Konferenz von zu Hause aus, unabhängig ob von Deutschland oder aus Rumänien. Wir drücken unseren Schülerinnen und Schülern die Daumen für den Malwettbewerb.

Nach einem langen Postweg endlich an der Gesamtschule eingetroffen: Der Brief aus Rumänien.

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