Hip Hop United gegen Rassismus

Fünf Trainer und eine Trainerin der Hip Hop Schule „1st Cut Urban Dance Team“ (Gießen) waren nach Gedern gekommen, um mit allen Jugendlichen aus dem Jahrgang 7 das Projekt „Hip Hop United gegen Rassismus und Diskriminierung“ durch zu führen. Die Lehrer Britta Schäfer-Clarke und Andreas Heuser hatten im Vorfeld den Kontakt mit dem Fachbereich Jugend und Soziales des Wetteraukreises aufgenommen, um Fördermittel des Bundesfamilienministeriums im Zuge von „Demokratie leben“ und aus dem Landesprogramm „Hessen aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ zu bekommen. Gebucht werden konnte dies dann über den Förderverein der Schule. Die Jugendlichen waren aktiv und interessiert bei der Sache, Toleranz üben und soziale Kompetenz erwerben waren an diesem Vormittag in Verbindung mit der Tanzform Hip Hop ein zentrales Anliegen der sehr engagierten Trainer. Bei der Organisation am Projekttag halfen die Sportkollegen Christine Franzke und Kristof Reilaender mit, auch die Klassenlehrer und der Schulleiter kurze Zeit unter den Aktiven. Ein aktives Aufwärmprogramm mit allen 80 Schülern und eine mitreißende Hip Hop Show der Coaches waren der Auftakt des Tages. Anschließend wurde in Kleingruppen gearbeitet. Diese wurden vorher nach dem Zufallsprinzip eingeteilt, um so feste Klassenstrukturen aufzubrechen. In Diskussionsrunden wurde über die Frage reflektiert, was man für ein friedliches Zusammenleben braucht oder was dieses Konstrukt stören kann. Poster lagen bereit, auf denen die Jugendlichen ihre Gedanken notieren konnten. An einer weiteren Lernstation wurde dann der Hip Hop als Möglichkeit des lauten Protests in den Mittelpunkt gerückt. Die Kleingruppen formulierten kurze Slogans, die dann rhythmisch mit Musik unterlegt wurden. So wurden Bewegungsmuster entwickelt, erste Schritte erlernt und an der 3. Lernstation mit ganz viel Spaß mutig in einer Hip Hop Choreografie umgesetzt. Ein tolles Gemeinschaftserlebnis, das die Jugendlichen sichtlich beeindruckte „Das war das richtige Angebot für die Jugendlichen, in diesem „Zwischenland“ zwischen Kindheit und Jugend sind Gespräche über Toleranz und Fairness unglaublich wichtig und in Verbindung mit der Vitalität, der Lust an der Bewegung und dem Bad in der Menge hat die Botschaft ein großes Gewicht“, so Britta Schäfer-Clarke, die Projektleiterin dieses großartigen Events an der Gesamtschule Gedern.




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