Einschulung in Corona-Zeiten oder wie die Gesamtschule Gedern aus der Not eine Tugend machte

Willkommensgeschenk: Mund-Nasen-Masken in den Klassenfarben für die jeweiligen neuen Schülerinnen und Schüler Gedern (red). Schon früh am Morgen duftete es am ersten Schultag nach frischen Backwaren in der Schulküche der Gesamtschule Gedern (GSG). Denn hier bereitete ein Team von freiwilligen Helfern um die Schulsozialarbeiterin Birgit Schmidt rund 70 Brezeln für die neuen Schülerinnen und Schüler zu. Diese wurden ihnen in diesem Jahr an vier einzelnen Veranstaltungen in der Aula der Schule überreicht. „Kein Tanz, kein Gesang, kein Konzert – wie sonst üblich, keine große Feier – leider...“, betonte Schulleiter Thomas Dauth in seinen vier Ansprachen. Die Klassen wurden zeitversetzt an der Schule willkommen geheißen, der Grund war allen klar: Die Hygieneregeln wegen der Corona-Pandemie. Jeder Schüler und jede Schülerin bekam zu ihrer Willkommens-Mappe mit allerlei wichtigen Informationen, den Schulplaner, sowie eine ökologisch sinnvolle, waschbare Nasen-Mund-Maske, in der passenden Klassenfarbe, überreicht, welche eigens von Silke Kraft, Mitarbeiterin im Betreuungsteam, in liebevoller Näharbeit, während den Sommerferien gefertigt wurden. Das Material für die Masken spendierte der Förderverein der Schule. Zum Begrüßungsteam gehörte neben den bereits oben erwähnten natürlich auch die Klassenlehrerinnen Frau Hofmann (5G), Frau Schwarz-Burk (5H), Frau Steringer (5aR) und Frau Lex (5bR), sowie die Unterrichtsbegleitende, Sozialpädagogische Fachkraft (UBUS) Marko Landmann. Die Veranstaltung(en) waren aufgrund der Bestimmungen etwas nüchtern gehalten, aber die Herzlichkeit und Freude waren doch zu bemerken – die Schülerinnen und Schüler trugen an den folgenden Schultagen häufig stolz ihre Masken in den Klassenfarben.

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