Kunstunterricht
Kunstausstellungen
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Körperlandschaften
Die Schüler und Schülerinnen des WP Kurses Kunst fertigten zunächst mit Gipsbinden Hände oder Gesichtsmasken an. Aufgabe war es, die Hände in einer ausdrucksstarken Handhaltung einzugipsen um sie später auf einer Holzplatte so festzutackern, dass eine bedeutungsvolle Körperlandschaft entstehen konnte.
Schnell stellten die Kursteilnehmer fest, dass unsere Hände je nach eingenommener Haltung ein starker Ausdrucksträger menschlicher Emotionen und Gemütsverfassungen sein können, dass sie neben der Mimik ein ganz wichtiger Teil der Körpersprache sind. Die Gestik in den einzelnen Schülerwerken ist ganz unterschiedlich: manche Hände wirken lebendig, verkrampft, schmerzend, andere strecken sich nach Hilfe aus, wirken erschlafft oder müde, zeigen eine geballte Faust oder halten und stützen einander.
Die Schüler und Schülerinnen probierten anschließend verschiedene Positionen und damit verschiedene Blickwinkel auf die Gipshände auf der Untergrundsplatte aus und entschieden sich dann für diejenige Anordnung, die ihre beabsichtigen Aussagen am wirkungsvollsten unterstützen konnten.
Mit dem Einsatz von passenden Farbkontrasten, weiteren plastischen Materialien (Sand, Blättern, Nägeln, Stacheldraht), Fotos oder Schrift entstanden so in ihrer Aussagekraft ganz unterschiedlich anmutende Körperlandschaften: Tragische, politische, verspielte und auch dekorative Bildreliefs.
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