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Aktuelles (Archiv)

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Schulleiter Walter Scheibner geht in den Ruhestand
Seit fast 41 Jahren ist Walter Scheibner im Schuldienst. 17 Jahre davon als Lehrer für Mathematik und Physik an der Gesamtschule Gedern, die er in den vergangenen neun Jahren geleitet hat. In Kürze endet die berufliche Laufbahn des Reichelsheimers, am 31. Juli hat er seinen letzten Arbeitstag. Bereits am heutigen Donnerstag wird der 65-Jährige offiziell aus dem Dienst verabschiedet. Ab 11 Uhr lädt er zur Abschlussfeier in die Cafeteria der Gesamtschule ein. Dann wird ihm Markus Dietz vom Staatlichen Schulamt die Entlassungsurkunde in den Ruhestand überreichen, Weggefährten, Kollegen und Freunde werden sich verabschieden. Was nimmt Scheibner mit aus seiner Zeit als Leiter der Gesamtschule? Was waren seine größten Herausforderungen? Welche Zukunftsziele hat er? Der Kreis-Anzeiger hat mit dem scheidenden Schulleiter gesprochen.

Herr Scheibner, Sie traten 2008 die Nachfolge von Wilfried Molz - einer Institution an der Gesamtschule - an und sind in sehr große Fußstapfen getreten. Immerhin war Molz 30 Jahre lang Schulleiter. Was ging damals in Ihnen vor?

Nun, es war mir bewusst, wie stark das Wirken von Wilfried Molz innerhalb, aber auch außerhalb der Schule war. Als ich im Sommer 2000 nach Gedern kam und stellvertretender Schulleiter wurde, habe ich hier Lehrer vorgefunden, die mitgegangen sind und auch bereit waren, neue und andere Wege zu beschreiten - obwohl Molz als damaliger Schulleiter ab und zu anderer Meinung war. 2008 wurde ich dann Schulleiter, nachdem Molz 30 Jahre lang diese Funktion ausgeübt hatte. Scheu vor dieser großen Aufgabe hatte ich nie. Mir war es wichtig, ihn nicht nachzuahmen, sondern meinen eigenen Weg zu finden und eigene Schwerpunkte in der pädagogischen Arbeit zu setzen.

Was war Ihnen dabei besonders wichtig?

Wichtig ist die Identifikation mit der Schule, denn nur dann kann man etwas erreichen. Ich habe vom ersten Tag an meinen eigenen Bezug zur Gesamtschule Gedern aufgebaut. Im Mittelpunkt stand für mich schon immer das Wohl der Schüler. So hielt ich es auch als Schulleiter. Wichtig war mir von Anfang an, die Schule gemeinsam mit meinem Schulleitungsteam nach vorne zu bringen. Dabei lag mein besonderes Augenmerk darauf, das Kollegium mit ins Boot zu nehmen. Denn die Weiterentwicklung der Schule kann nur funktionieren, wenn nahezu alle in eine Richtung rudern.

Woran haben Sie als Schulleiter federführend mitgewirkt?

Gemeinsam mit den Schulleitungsmitgliedern habe ich das Ganztagsangebot enorm ausgeweitet, das Sportförderprogramm mit Sportklassen ins Leben gerufen und aufgebaut, den Wechsel zurück zu G9 auf den Weg gebracht, das pädagogische Programm weitergestaltet und den Schüleraustausch erweitert. Die Cafeteria wurde erweitert, die Schul- und Stadtbibliothek eröffnet und geführt und der Anbau renoviert. Zudem habe ich großen Wert darauf gelegt, dass unsere Schule sauber ist und in den Sanitärbereichen vernünftige hygienische Zustände herrschen.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Das Kernstück meiner Arbeit war seit Beginn meines Schuldienstes immer ein guter Unterricht. Deshalb bin ich sehr stolz, dass ich vor zwei Jahren mit einem ganz neuen Schulleitungsteam ein in Hessen einmaliges Fachraumkonzept auf den Weg gebracht habe. Das war ein enormer planerischer und organisatorischer Akt, in den insbesondere die Pädagogische Leiterin Sabine Braun und mein Stellvertreter Mike Kalbhenn involviert waren. Ich bin stolz, dass wir das erreicht haben.

Gab es für Sie als Schulleiter besondere Herausforderungen?

Nein, es gab keine herausragenden Herausforderungen. Ich war jeden Tag gefordert, in der Schule meinen Mann zu stehen - und das in vielfältiger Hinsicht. Ganz klar: Nicht jeder Tag war eitel Sonnenschein. Es gab auch Beschwerden von Schülern und Eltern. Oder Unzufriedenheit im Kollegium. Bei der Klärung von Problemen ging es mir aber immer um die Schule und niemals um persönliche Sphären.

Was hätten Sie gerne noch verwirklicht und umgesetzt? Was lassen Sie unvollendet zurück?

Unvollendet ist im Hinblick auf das Fachraumkonzept die mediale Ausstattung der Unterrichtsräume. Das war zeitlich nicht mehr zu schaffen. Diese Arbeit muss ich meiner Nachfolgerin oder meinem Nachfolger überlassen.

Jetzt stehen sie am Ende ihres Berufslebens. Was bewegt Sie in diesem Moment?

Für mich war und ist mein Beruf Berufung. Ich war stets mit Leib und Seele für die Schule da. Und es gab keinen einzigen Tag, an dem ich nicht voller Freude die Schule betreten und meine Arbeit gemacht habe. Ich wollte schon immer Schulleiter werden. Dieser Wunsch wurde vor neun Jahren Wirklichkeit. Darauf bin ich stolz. Aber jetzt freue ich mich auf Erholung und Ruhe. Sicher wird es aber auch eine Zeit geben, in der Wehmut aufkommt.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Seit 1989 stehe ich morgens um 5 Uhr auf, um draußen bei Wind und Wetter 30 Minuten Sport zu treiben und anschließend mit Müsli und Obst gesund zu frühstücken. Daran wird sich auch im Ruhestand nichts ändern - außer vielleicht die Zeit, zu der ich aufstehe. Ansonsten habe ich Zuhause immer neue Aufgaben in Haus und Hof. Vor allem aber werde ich mich mehr meiner Frau, unseren vier erwachsenen Kindern und vor allem unserem Enkelchen Ben Maximilian widmen. Das Wichtigste ist, dass ich gesund bleibe und alles bewerkstelligen kann.

Was zeigt Ihnen ein letzter Blick zurück auf insgesamt 41 Jahre Schuldienst und neun Jahre als Leiter der Gesamtschule Gedern?

Ich bereue keinen einzigen Tag - auch nicht, wenn es Probleme gab. Die Zeit an der Gesamtschule Gedern, aber auch die Zeit zuvor an der Henry-Benrath-Schule in Friedberg waren sehr schöne und lehrreiche Jahre für mich. Ich danke all meinen Wegbegleitern, die mich auf der langen Reise durch 41 Schuldienstjahre in vielfältiger Hinsicht unterstützt haben. Ich bin dankbar für die neun Jahre als Schulleiter an der Gesamtschule Gedern, die geprägt waren von guter und konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Schulleitungsteam und dem Kollegium, der Verwaltung und der Schulsozialarbeit, dem Hausmeister, den Putzfrauen und dem Team der Cafeteria sowie mit dem Schulelternbeirat und den Eltern.
(Quelle : Kreis-Anzeiger; 06.07.17)
 

Beim Abschied wird es emotional
Fast 120 Schülerinnen und Schüler verlassen jetzt die Gesamtschule Gedern. Am Donnerstagabend erhielten sie während einer gelungenen Schulentlassungsfeier ihre Zeugnisse. Wegen der großen Schülerzahl war man in das Bürgerhaus Nidda ausgewichen. Eine gute Entscheidung – denn der Saal war voll besetzt.
„I want to hold your hand“ von John Lennon lautete der erste Titel des Schulorchesters unter der Leitung von Alexander Eckhardt – er stand sowohl für die Begleitung während der Schulzeit als auch für das Halten der zittrigen Hände während der oft emotionalen, dreistündigen Abschlussfeier. Schulleiter Walter Scheibner, der seiner eigenen Entlassungsfeier am Ende des Schuljahres entgegensieht, blickte stolz auf die hohe Zahl an Schülern, die nicht nur ein Abschlusszeugnis erhielten, sondern ihren Abschluss auch durch einen Notendurchschnitt von 3,0 und besser qualifiziert hatten. Er freute sich, dass es keine Abgänger-Aktionen am Morgen gegeben hatte und somit allen die Schmierereien, Wasserbomben und sonstigen unangenehmen Aktionen erspart geblieben waren.
Er gab eine kleine Generationengeschichte zum Besten, die vor geraumer Zeit im Internet kursierte. Darin wurden die Kinder der 50er und 60er Jahre mit den heutigen Kindern verglichen. Die Geschichte mündete in der Feststellung, dass die ältere Generation selbst für ihre Fehler, schlechte Noten, oder das Nichteinhalten von Ordnungen und Gesetzen eingestanden sei und nicht andere für das Versagen der eigenen Kinder verantwortlicht machte. Doch er wollte am Ende seines Berufsweges keineswegs als Miesmacher dastehen, sondern vielmehr einen Denkanstoß geben. Der Beifall gab ihm recht. Scheibners Dank galt unter anderem der Sparkasse Oberhessen, vertreten durch die Leiterin des Beratungszentrums Gedern, Martina Kehm, und der Stadt Gedern für die Geschenke an die Abgänger.
Erster Stadtrat Herbert Weber überbrachte die Grüße der städtischen und gemeindlichen Gremien aus Gedern und Hirzenhain und dehnte diese kurzerhand aufgrund der weiteren Kommunen, aus denen die Kinder nach Gedern zur Schule gehen, auf die „oberhessischen Bürgermeister und Mandatsträger“ aus. Auch sein Appell richtete sich an die Eltern, die er aufforderte, Lehrer als Menschen anzuerkennen, die sich täglich um ihre Kinder bemühten und nicht alles richten könnten, was unter Umständen im Elternhaus versäumt wurde
Hans Dieter Deckmann gratulierte im Namen der Elternvertretung und Lisa Hindera im Namen der Schülervertretung. Sie bewunderte die Kraft und Ausdauer der Eltern und Lehrer während der vergangenen neun beziehungsweise zehn Jahre. Die feierliche Übergabe der Zeugnisse durch die Klassenlehrer begleiteten Schüler, Eltern und Lehrer durch die Übergabe von Präsenten, aber auch durch Worte des Dankes, des Respekts und der Wertschätzung. Jeder Schüler erhielt eine Abgangsbrezel von den Schulkiosk-Damen Anke Haas und Elke Schmidt. Die Feierlichkeiten wurden durch Musik und Tanz, ein Musikvideo, Kurzfilme und weitere Stücke des Schulorchesters begleitet.
Am Ende ehrten die beiden Zweigleitungen, Mike Kalbhenn für den Haupt- und den Realschulzweig sowie Jutta Bals für den Gymnasialzweig, die Schüler mit einer Eins vor dem Komma ihres Notendurchschnittes. Erste Gratulanten waren neben Schulleiter Scheibner noch Stadtrat Weber, Elternvertreter Deckmann und Martina Kehm von der Sparkasse. Als Klassenbeste der Hauptschulklasse 9aH wurden Stefan Koge (1,7), Lea Hildebrand (1,8) und Natalia Jezierska (1,9) geehrt. In den Realschulklassen freuten sich Joshua Hubert Dabney (1,7), Charlotte Adolphs (1,8) und Lena Lindemann (1,8) von der 10aR, Fiona Marlene Klehm (1,7) und Fee Sophie Günther (1,9) von der 10cR und als Beste Sara-Michelle Wagner von der 10bR mit einem Durchschnitt von 1,3 über die Auszeichnung. In der 10aG setzte sich Alexander Kempel (1,9) an die Spitze, während es in der 10bG Yara Appel (1,3), Felix Buhl (1,5) Lukas Berger (1,9) sowie Samuel Bauersfeld und Lea Luh mit Traumnoten von jeweils 1,1 zu der besonderen Auszeichnung schafften. Sabine Braun, die pädagogische Leiterin der Schule, zeichnete abschließend noch Lisa Hindera für ihre Tätigkeit als Schulsprecherin und Mark Rossmanith für seine Arbeit als Schulkonferenzmitglied aus.

(Quelle: Kreis-Anzeiger, 24.06.17)
 

Nachdem die Schüler der Klasse 6aH der Gesamtschule Gedern die Teilnahme am Projekt „Unterricht in der Natur“ der Ovag und der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) gewonnen hatten, sind sie jetzt bereits morgens um 8 Uhr mit Lisa Eichler von der Universität Gießen in einem Waldstück bei Gedern unterwegs gewesen. Sie kam im Auftrag der HGON in die Klasse der Lehrerin Melanie Kawecki.
„Ich finde es gut, dass wir an der frischen Luft sind und uns bewegen“, sagte der 13-jährige Nico. Auch die zwölfjährige Didem fand, die Aktion sei „eine tolle Abwechslung zum Schulalltag. Außerdem können wir hier neue Tiere kennenlernen“. Nach einer kurzen Einführung sammelten und bestimmten die Schüler mit Eichler verschiedene Blätter und Tiere. Sie lernten nicht nur, dass der Wald ein Lebensraum für viele Arten, sondern auch ein Lärmschutz für Menschen ist. „Wisst ihr, was der Wald für einen Nutzen hat?“, fragte Eichler, ehe ihr einige Kinder schon Antworten wie „frische Luft“ und „Sauerstoff herstellen“ zuriefen. „Genau, der Wald atmet CO2 ein und den Sauerstoff O2 aus“, freute sich Eichler über die richtigen Antworten der Kinder. Im Anschluss bestimmten die Jungen und Mädchen einige Baumblätter, wie die des Ahorns oder der Eiche. Auch die Insekten kamen nicht zu kurz. Die Schüler nahmen sich verschiedenen Spinnenarten vor und bestimmen außerdem einige Insekten.
Für Lehrerin Melanie Kawecki war es ein gelungener Ausflug in die Natur. „Statt der Reizüberflutung durch das Handy konnten die Schüler die Ruhe und die Vielfalt der Natur entdecken. Bei einigen Schülern wurde ein ganz neuer Ehrgeiz geweckt“, sagte sie.
Mehr als 100 Klassen der Jahrgangsstufen fünf und sechs aus den Landkreisen Vogelsberg, Gießen und Wetterau hatten sich für das Projekt der Ovag und der HGON beworben. Die Klasse 6aH der Gesamtschule war eine jener sechs Klassen, die dabei sein durften und zwei Mal Besuch von den HGON-Expertinnen erhielten.
Quelle: Kreis-Anzeiger23.06.17
 

Desinfektionsmittelspender Kurz vor dem Ende des Schuljahres hat „Aseptic Life“, die Schülerfirma der Gesamtschule Gedern, vier Hygiene-Säulen verkauft. Einen Desinfektionsständer hat die Stadt Gedern gekauft, drei weitere haben örtliche Unternehmen als Werbeträger finanziert.Die Schülerfirma startete Mitte September vergangenen Jahres mit 17 Schülern der zehnten Klassen und einer Idee: Die Jugendlichen wollten für mehr Hygiene und ein keimfreies Leben an öffentlichen Plätzen, in Unternehmen und Einrichtungen, aber auch im privaten Bereich sorgen.  „Diese Idee finde ich gut, denn heutzutage ist es nicht unwichtig, in öffentlichen Einrichtungen – also an Orten, an denen viele Menschen miteinander in Kontakt kommen – auf Hygiene zu achten“, sagte Bürgermeister Guido Kempel. Deshalb war es für ihn keine Frage, auch für die Stadt einen Aufsteller mit Desinfektionsmittel zu kaufen. „Die Hygiene-Säule wird bereits am Freitag beim Open-Air-Singen der Chöre und am Sonntag beim Familientag und der Sportlerehrung zum Einsatz kommen“, kündigte Kempel an. Die übrigen drei Säulen sollen in den nächsten Tagen am Gederner See, im Hallenbad und in der Kindertagesstätte „Sterntaler“ aufgestellt werden. „Das Schülerfirma-Projekt an der Gesamtschule ist klasse, denn damit werden junge Menschen auf das Berufsleben vorbereitet“, merkte der Betriebsleiter des Campingparks und des Hallenbads, Klaus Winkler, an.
Vorstandsvorsitzende Sara-Michelle Wagner berichtete, dass das Interesse an der Geschäftsidee der Schülerfirma bislang sehr verhalten gewesen sei. Umso mehr freute sie sich über die Unterstützung durch die Stadt Gedern.
Zum ersten Mal, seit es an der Gesamtschule Gedern Schülerfirmen gibt, fehlte das aktuelle Unternehmen beim Landesentscheid des „Junior“-Wettbewerbs im Mai in der Handwerkskammer Wiesbaden. „Aseptic Life“ gehörte zwar zu den besten zehn Firmen des Wettbewerbs. Weil mehrere Firmenmitarbeiter jedoch auf Klassenfahrt gewesen seien, habe man nicht teilnehmen können, berichtete Schulpate Alexander Eckhardt.
(Quelle: Kreis-Anzeiger, 16.06.17)
 

BERUFE-MESSE Ausbildungsbetriebe stellen sich Gederner Gesamtschülern vor
GEDERN - (she). 28 Ausbildungsbetriebe der Region haben sich während der zweiten Berufe-Messe an der Gesamtschule Gedern den Schülern der achten Hauptschulklasse sowie der neunten Klassen des Realschulzweiges und der Gymnasialstufe vorgestellt. Das waren 13 Unternehmen und Institutionen mehr als bei der Premiere.
Laut Schulleiter Walter Scheibner haben sich 350 Schüler einen Einblick in 70 verschiedene Berufe und Studiengänge verschafft. Aufgrund der großen Zahl der Unternehmen und Schüler fand die zweite Auflage der Berufe-Messe in der Aula und im Informationszentrum statt. „Unser Anliegen ist es, für unsere Schüler einen direkten Kontakt zu Firmen in der Region herzustellen und ihnen bei der Suche nach Ausbildungsplätzen zu helfen. Denn wir wollen keinen unserer Schüler nach Schulabschluss auf der Straße sehen“, sagte Scheibner.
Die Jugendlichen hatten nicht nur die Gelegenheit, die Firmen kennen zu lernen, sondern auch Wissenswertes über die Ausbildungsvoraussetzungen, Lehrzeiten, Anforderungen, Aufgabengebiete, Arbeitszeiten, Verdienstmöglichkeiten und Perspektiven in den jeweiligen Berufen zu erfahren. „Das Spektrum ist bewusst breit gefächert und auf alle Schulzweige ausgerichtet“, sagte Lehrer Dennis Döhring. Die Palette reichte von handwerklichen Berufen über Jobs im Sozialbereich bis hin zu Ausbildungen im Servicebereich und kaufmännischen Berufen. Zudem war die Technische Hochschule Mittelhessen mit einem THM-Quiz vor Ort.
Adina aus Gedern und Lorenz aus Hirzenhain, beide 16 Jahre alt, fanden die Idee der Schulleitung gut, eine Berufe-Messe zu veranstalten. „Es sind diverse interessante Berufe dabei. Mich sprechen vorwiegend Berufe im sozialen Bereich an“, meinte Adina. Vor dem Informationsstand des Schlosshotels Gedern machten Sascha (15) aus Gedern und Joel (17) aus Merkenfritz halt. Inhaberin Ute Schultz informierte unter anderem über die Berufe Koch, Hotel- und Restaurantfachkraft sowie Fachkraft für Gastgewerbe. Die beiden jungen Männer konnte sie nicht überzeugen. „Mein Traumberuf geht in Richtung Technischer Zeichner und alternativ Geomatiker. Der Gastronomiebereich kommt für mich nicht in Frage“, stand für Sascha fest. Seinem Freund Joel hatte es die Bundeswehr angetan. „Ich möchte Feldwebel werden“, sagte er mit Blick auf den Präsentationsstand der Bundeswehr.
Dort ließ sich Marvin (15) aus Hirzenhain von Oberleutnant Lisa Kindler und ihrem Kollegen Christopher Benz vom Karrierebeauftragungsbüro Gelnhausen/Bad Hersfeld über die Berufs- und Studienmöglichkeiten für die militärische Karriere in der Bundeswehr sowie über Ausbildungsberufe in der Bundeswehrverwaltung beraten. „Bundeswehr ist nicht mein Ding. Ich möchte Maler und Lackierer werden“, sagte Marvin nach der Stippvisite und ging auf die Suche nach einem entsprechenden Informationsstand.

Nicht mehr suchen muss Maximilian aus Kefenrod. Der 15-Jährige hat bereits einen Ausbildungsvertrag zum Zerspanungsmechaniker in der Tasche. „Am 1. August beginne ich meine Ausbildung bei der Firma Betz Maschinenbau in Lißberg. Darauf freue ich mich schon sehr“, strahlte er. „Die Idee einer Berufe-Messe an der Gesamtschule finde ich prima. Denn dort können sich meine Mitschüler, die noch keine Lehrstelle haben, informieren und vielleicht einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz finden“, fand Maximilian.
Federführend wurde die Messe von den Lehrern Sabine Kappeller-Walter und Dennis Döhring organisiert. Die Veranstaltung fand im Zuge des Projekts „OloV“ (Optimierung lokaler Vernetzungen) statt.
(Quelle: Kreis-Anzeiger;08.06.17)
 

SCHÜLERAUSTAUSCH 24 Jugendliche aus Gedern verbringen drei tolle Wochen in der US-Partnerstadt Columbia
GEDERN/COLUMBIA - (red). Noch bis zum Dienstag sind 24 Schüler der Gesamtschule Gedern mit ihren Lehrern Andreas Heuser und Britta Schäfer-Clarke in der Gederner Partnerstadt Columbia im US-Bundesstaat Illinois zu Gast. Drei Wochen lang haben sie während eines Schüleraustauschs den „American Way of Life“ und den Schulalltag an der Columbia High School kennen gelernt.
An zehn Schulbesuchstagen haben die Jugendlichen am High-School-Unterricht teilgenommen und so das amerikanische Schulsystem aus erster Hand kennen gelernt. Die Gederner Gäste hielten zudem Präsentationen in englischer Sprache über Aspekte der deutschen Kultur und über das Alltagsleben deutscher Schüler.
Dazu kamen zahlreiche Ausflüge. Durch Museumsbesuche lernten die Schüler die historische Entwicklung der Gegend rund um St. Louis kennen; sie sahen zudem unter anderem die Überreste der indianischen Mississippi-Kultur aus dem zehnten bis zum zwölften Jahrhundert oder die amerikanischste aller Straßen, die Route 66, die durch St. Louis führt. Außerdem lernten sie den Blues kennen, den die Stadt prägenden Musikstil.
Weitere Tagesausflüge führten die Gruppe in den Zoo, zu einer Bootsfahrt auf dem Mississippi, in das Science Center, auf die kleine Schwester des berühmten „Walk of Fame“ in Hollywood, den „Walk of Fame“ am Delmar Loop in der Innenstadt von St. Louis, und zu einem Gottesdienstbesuch in der Rock Church.
Ein letzter Höhepunkt des Schüleraustauschs steht an diesem Wochenende an: der Besuch im Busch Stadium, bei dem die Jugendlichen die Baseballer der St. Louis Cardinals bei deren Spiel gegen die Cincinatti Reds anfeuern werden. Dazu werden alle Gederner und deren Gastfamilien in Rot und Weiß, den Farben der Cardinals, gekleidet sein.
Außerdem haben die Austauschschüler viel Zeit in ihren Gastfamilien verbracht. Dabei lernten sie den familiären Alltag kennen, es haben sich zahlreiche Freundschaften entwickelt. Die Gastgeber ermöglichten den Gedernern tolle Wochenendaktivitäten, darunter Quad fahren, Schießen im Schützenverein, Wandern in größeren Parks, Segeln, Kanu fahren, der Besuch im Freizeitpark „Six Flags“, Shoppen in den großen Malls, Wochenendtrips nach Chicago und sogar Helikopterflüge über Columbia und St. Louis.
(Quelle: Kreis-Anzeiger; 08.04.17)
 

BESUCH Schuldezernent Jan Weckler informiert sich über Fachraumkonzept der Gesamtschule Gedern / 35 Räume neu gestalte
GEDERN - (red). Seit zwei Jahren gibt es in der Gesamtschule in Gedern keine Klassenräume mehr, sondern Fachräume. Das bedeutet: Jedem Raum ist ein Unterrichtsfach zugeordnet und den Inhalten des Faches entsprechend gestaltet worden. Schuldezernent Jan Weckler hat sich jetzt während eines Besuchs über das Fachraumkonzept informiert.
An amerikanischen Schulen hat jeder Lehrer einen Raum für den Unterricht, und die Schüler wechseln von Raum zu Raum. An deutschen Schulen überwiegt das Klassenraumprinzip. Ausnahmen gibt es für Fächer wie Physik, Chemie oder Musik. „Hierzulande hetzt der Lehrer am Ende der Unterrichtsstunde quasi wie ein Packesel zum nächsten Klassenraum“, sagte Sabine Braun, Leiterin der pädagogischen Schulprogrammgruppe und Rektorin an der Gesamtschule Gedern.
„Die Gesamtschule hat ein interessantes Raumkonzept. Es ist gut, dass Schulen die räumliche Gestaltung ihren Bedürfnissen anpassen können“, sagte Weckler. „Vom Kultusministerium gibt es keine Vorgaben, dass etwa das Klassenraumprinzip unbedingt eingehalten werden muss.“
In den Fachräumen sind die Schulbücher, die für das Fach gebraucht werden, in mindestens einer halben Klassenstärke vorhanden. Sie müssen also nicht von zu Hause mitgenommen werden, die Schultaschen werden leichter. Anschauungsmaterial, etwa Karten, Bücher, Bilder, Modelle oder technische Geräte, bleiben im Raum und müssen nicht hin- und hergetragen werden. Die Schüler wechseln nach dem Fachunterricht den Raum.
Zwei Jahre hat die pädagogische Schulprogrammgruppe (Vertreter der Lehrer, Schulleitung, Eltern und Schüler sowie weitere Interessierte) am Konzept gearbeitet, es durchlief alle Schulgremien und wurde zum Schuljahr 2015/2016 eingeführt. 35 Fachräume wurden zu den Räumen für Chemie, Physik, Biologie, Musik, Werken, IT und Küche neu gestaltet: je sechs für die Hauptfächer Deutsch, Englisch und Mathematik, je zwei für Erdkunde, Politik und Wirtschaft, Geschichte und je einer für Französisch, Latein, Arbeitslehre und Biologie.
Unterrichtet wird in Doppelstunden, mit jeweils drei Fächern am Tag. So steht mehr Zeit zur Verfügung, die Themen umfassend zu behandeln, die Schüler bekommen weniger Hausaufgaben. Arbeitsmaterialien und Lehrbücher stehen in den Fachräumen, Sportsachen können in Schließfächern hinterlegt werden, sodass die Schultaschen leichter werden.
Quelle: Kreis-Anzeiger,06.04.17
 

"Aseptic Life", die Schülerfirma der Gesamtschule Gedern, möchte für mehr Hygiene und weniger Keime an öffentlichen Plätzen, in Unternehmen und Einrichtungen, aber auch im privaten Bereich sorgen. Der Plan der 17 Zehntklässler ist es, Desinfektionsmittel-Ständer zu verkaufen. Das Geschäft läuft jedoch schleppend. Lediglich die Erlenbachschule Gedern, die Cafeteria und der Schulsanitätsdienst der Gesamtschule Gedern und die Gederner Geschäftsstelle der Sparkasse Oberhessen haben bislang Interesse an den mobilen Desinfektions-Ständern bekundet. Das teilte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Sara-Michelle Wagner während der Jahreshauptversammlung von "Aseptic Life" im Landgasthof "Zur Birke" in Burkhards mit.

Dazu kommt, dass die Schülerfirma seit ihrer Gründung im vergangenen September erst 45 der 90 Aktien verkauft hat. Ebenfalls ernüchternd: Außer dem Schulpaten Alexander Eckhardt, einer Lehrerin und einer Mutter hatten keine weiteren Aktionäre und auch keine Eltern der Schüler Interesse an der Versammlung der Schülerfirma, die in diesem Schuljahr am "Junior expert"-Wettbewerb des Instituts der Deutschen Wirtschaft mit Sitz in Köln teilnimmt."Wir wollen den Bekanntheitsgrad unserer Firma und unseres Produkts steigern und möglichst viele Desinfektions-Ständer verkaufen. Die Ausbreitung ansteckender Krankheiten zu verhindern und die Zufriedenheit von Kunden und Aktionären hat bei unserem Vorhaben oberste Priorität", unterstrich Sara-Michelle Wagner. Die an einer Holzsäule befestigten Desinfektionsbehälter könnten mühelos nachgefüllt werden, außerdem eigneten sie sich als Werbeträger für Firmen und Institutionen. Die Standardausführung ist zum Preis von 120 Euro zu haben.

Seit der Gründung der Firma am 15. September haben die Mitarbeiter viel Freizeit und Arbeit in dieses Projekt investiert. Die Verwaltungsangestellten erstellten Adress-, Mitarbeiter- und Kundenlisten, verfassten Schreiben an potenzielle Kunden und führten den Briefverkehr, berichtete die Abteilungsleiterin der Verwaltung, Sara-Michelle Wagner. Der Leiter der Abteilung Finanzen, Kevin Kämmerzell, erklärte, dass sich seine Abteilung unter anderen um die Buchführung, die Bestellung von Materialien und die Erstellung von Rechnungen kümmere. Jonathan Kämmerzell, Abteilungsleiter Technik und Produktion, ließ wissen, dass ein Prototyp des Desinfektionsmittel-Ständers fertig sei. Man führe Verhandlungen mit Unternehmen der Region, bislang sei aber noch keine Bestellung eingegangen.

Laut Daniel Engber, Abteilungsleiter Marketing, sind ein Firmenlogo und Slogan sowie Flyer und Visitenkarten entwickelt worden. Im Internet ist die Firma auf www.facebook.com/Aseptic-Life präsent. Für die Presseabteilung berichtete Mick Marburger, dass die Pressemappe überarbeitet werden müsse, Firmenfotos gemacht und Firmenbekleidung mit einheitlichen Krawatten für die männlichen und Halstüchern für die weiblichen Mitarbeiter angeschafft worden seien.

"Um den Bekanntheitsgrad unserer Schülerfirma zu erhöhen, werden wir die Flyer überarbeiten und sie um Fotos und Beschreibungen unseres Produkts ergänzen. Außerdem wollen wir mehr Werbung in der Presse und im Internet machen sowie die Verantwortlichen von Vereinen und Betrieben sowie Bürgermeister Guido Kempel kontaktieren, um für unser Produkt zu werben", kündigte Wagner an. Darüber hinaus wollen ihre Vorstandskollegen den Prototyp bei Sportveranstaltungen und Jahreshauptversammlungen, beim Tag der offenen Tür an der Beruflichen Schule in Büdingen am kommenden Wochenende und beim Elternsprechtag am 10. Februar an der Gesamtschule Gedern präsentieren. Dabei möchte die Schülerfirma nicht nur Kunden akquirieren, sondern auch die restlichen 45 Aktien an den Mann bringen, sagte Wagner.

Wer die Schülerfirma unterstützen möchte, kann sie per E-Mail an aseptic.life@gmail.com kontaktieren.

SPENDE Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung unterstützt zwei Projekte

GEDERN - (red). Die Gesamtschule Gedern erhält zur Förderung der Projekte „Stützunterricht für die Abschlussklasse“ und „Anschaffung Laptop/Beamer“ 4500 Euro. Die Spende stammt von der Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung der VR Bank. Die Vorsitzende des Stiftungsvorstands Petra Kalbhenn überreichte den Spendenscheck jetzt in Gedern an Schulleiter Walter Scheibner und seinen Stellvertreter Mike Kalbhenn.
Die Gesamtschule hat in diesem Schuljahr eine neunte Klasse im Bereich der Hauptschule und drei zehnte Realschulklassen mit insgesamt 90 Schülern.
Es habe sich bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass zur Unterstützung und zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen Stützunterricht in Kleingruppen sehr sinnvoll sei, erklärte Scheibner. Mit den jetzt zur Verfügung gestellten Mitteln könne das auch in diesem Schuljahr wieder angeboten werden. „Je eher, desto besser, damit auch schwächere Schüler die Chance auf ein gutes Halbjahreszeugnis habenmit dem sie sich für ihre Aus- und Weiterbildung bewerben können.“ Unterrichtet werden die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik. Ferner werden mit der Spende ein Laptop und ein Beamer angeschafft, die die Lehrer im Fachbereich Arbeitslehre in ihrem Unterricht einsetzen können.
Mit diesen Projekten investiere die Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung nachhaltig in Bildungsmaßnahmen für junge Menschen in der Region und vergrößert damit deren Chancen auf dem heimischen Arbeitsmarkt, erklärte Petra Kalbhenn. (Kreis-Anzeiger, 24.01.17)
 

Regine Sinner gibt Leitung des Aquarellkurses auf

GEDERN - (red). Die Teilnehmerinnen des Aquarellkurses an der Gesamtschule Gedern haben schweren Herzens ihre Kursleiterin Regine Sinner verabschiedet. Sie bedankten sich mit Blumen für die vergangenen Jahre. Sinner, die 2004 nach 37 Jahren als Kunstlehrerin aus dem Schuldienst verabschiedet wurde, leitete noch zwölf Jahre lang den Aquarellkurs, der fester Bestandteil des Ganztagsangebots ist.

Die Entscheidung, diesen Kurs zum Ende des Schulhalbjahres aufzugeben, fiel der pensionierten Lehrerin nicht leicht. Aber jetzt sei der Zeitpunkt nach 50-jähriger Arbeit als Pädagogin gekommen, sagte sie. Private Pläne und Unternehmungen wolle sie nun flexibler angehen können, aber weiterhin aktiv bleiben und vor allem weiter ihr Interesse an der künstlerischen Arbeit ausleben.

Die Begeisterung fürs Aquarellieren und das Feilen an dieser Technik brachte sie mit in die Schule. Im Laufe der Jahre begeisterte sie viele Schüler durch ihre Arbeit als Kunstpädagogin. Einige Schüler halten dem Auqarellkurs bereits seit fünf Jahren die Treue, sie können sich keine bessere Ergänzung zum schulischen Pflichtprogramm am Vormittag vorstellen.

Die Kursteilnehmerinnen und Sinner schmieden bereits Pläne, sich in regelmäßigen Abständen in Arbeitsgemeinschaften zu organisieren und zu treffen, um weiter die Freude am Aquarellieren zu teilen. Die Schülerinnen schätzen vor allem die entspannte, lustige Atmosphäre. „Das künstlerische Arbeiten wurde stets durch das Erzählen von lustigen Geschichten und Anekdoten angeregt“, schwärmte Leonie.

Um die Arbeiten des Aquarellkurses zu würdigen, wird es ab März eine Ausstellung in der Cafeteria der Gesamtschule Gedern mit Schülerarbeiten und Werken Sinners geben.

GEDERN - (red). Während des Tages der offenen Tür hat die Gesamtschule Gedern ihren Gästen ein buntes Programm angeboten. Vor allem Schüler der vierten Klasse waren gespannt und nahmen ihre mögliche neue Schule genau unter die Lupe. Denn schon bald müssen sie mit ihren Eltern ihre Entscheidung für eine weiterführende Schule treffen.

Die Besucher erhielten an diesem Vormittag einen Eindruck von der Entwicklung des im vergangenen Schuljahr eingeführten Fachraumkonzepts, das weiter Fortschritte macht. So hatten die Besucher während einer Englischstunde oder beim unterhaltsamen Englisch-Quiz in den neuen Fachräumen sichtlich Spaß. Auch im neuen Deutsch-Fachraum der Jahrgangsstufen 7/8 präsentierten die Schüler der 7aG und 7bG ihre kreativen Arbeiten in der Balladen-Werkstatt. Der Film einer Schülergruppe zur Ballade „Nachahmungstrieb“ von Erich Kästner sorgte für fesselnde und spannende Momente bei den Zuschauern.
Das Publikum ließ sich auch von den musikalischen Beiträgen mitreißen, die den Tag der offenen Tür umrahmten. Mit dabei war die Cheerleader-AG, die dem Publikum unter der Leitung von Britta Schäfer-Clarke mit einem energiegeladenen Auftritt ordentlich einheizte. Aber auch der Linedance der 10aR brachte Schwung in den Vormittag. Beeindruckt waren die Besucher vom Chorgesang der Klassen 8aR, 8aG und 10bG, der bei „When we were young“ von Adele von ihrer Musiklehrerin Ines Zajonc am Klavier begleitet wurde.
Naturwissenschaftliche Experimente brachten so manchen Besucher und Experten zum Staunen, wenn es beispielsweise darum ging, Flüssigkeiten zu stapeln oder einen Seifenvulkan ausbrechen zu lassen. Der Elternbeirat sorgte für ein gemütliches Ambiente bei Kaffee und Kuchen. Viele Mitmach-Aktionen, Spiele und Präsentationen animierten vor allem die jüngeren Gäste, sich den unterschiedlichen Themen zu widmen. (Quelle: Kreis-Anzeiger, 15.12.16)
 

SCHÜLERFIRMA „Aseptic Life“ stellt sich beim Tag der offenen Tür der Gesamtschule vor

GEDERN - (ada). Die neue Schülerfirma der Gesamtschule Gedern „Aseptic Life“ startete Mitte September mit 17 motivierten Schülern der zehnten Klassenstufen und einer Idee: Gemeinsam wollen die Jugendlichen für mehr Hygiene und ein keimfreies Leben an öffentlichen Plätzen sorgen. Ihre Geschäftsidee und das Firmenkonzept stellten die Mitarbeiter von „Aseptic Life“ beim Tag der offenen Tür der Gesamtschule vor. 20 von 90 Aktien konnten während dieser Präsentation bereits verkaufen werden.

„Es gibt unzählige Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. Das sagte schon Arthur Schopenhauer. Überall lauern ansteckende Krankheitserreger, Viren und Bakterien. Aber in öffentlichen Einrichtungen wie etwa in Firmen, Kindergärten und Schulen sowie in Stadtverwaltungen, auf Plätzen und im Privathaushalt fehlen Desinfektionsmöglichkeiten. Da wollen wir tätig werden und Desinfektionsmittel-Spender anbringen“, erläutert Vorstandsvorsitzende Lorraine Nagel das Konzept.

Zunächst wolle sich die Schülerfirma in Gedern um das Aufstellen solcher Hygiene-Säulen bemühen und später eventuell auch überregional agieren. Um auf sich aufmerksam zu machen, sei seit Firmengründung am 15. September viel Zeit in das Projekt investiert worden. Die Mitarbeiter haben ein Firmenlogo entworfen, Pläne erstellt, einen Prototypen gebaut und Anschreiben an örtliche Unternehmen mit der Bitte um Unterstützung verfasst, so Nagel. Denn für die Herstellung der Hygiene-Säulen werden dringend Sponsoren gesucht.

Bei „Aseptic Life“ arbeiten neben Lorraine Nagel in der Verwaltung Sara-Michelle Wagner (Abteilungsleiterin), Amelie Troll, Sanja Natzschka und Lukas Berger, im Marketing Daniel Engber (Abteilungsleiter), Marvin Tim Groß und Tim Reichhold, bei den Finanzen Kevin Kämmerzell (Abteilungsleiter), Karina Grams, Fee Sophie Günther, Fiona Marlene Klehm und Sascha Kaiser, in der Technik-Abteilung Jonathan Kämmerzell (Abteilungsleiter) und in der Presse-Abteilung Mick Marburger (Abteilungsleiter), Gina-Aileen Wagner und Sönke Heydecke. Als Schul-Pate steht den Firmenmitarbeitern Lehrer Alexander Eckhardt zur Seite.

Wer die Schülerfirma bei der Verwirklichung ihrer Idee unterstützen möchte, der kann sich per E-Mail an aseptic.life@gmail.com an die Firma wenden oder sich online auf www.facebook.de/Aseptic-Life über die Kontaktmöglichkeiten informieren.

SCHÜLERAUSTAUSCH 35 Jugendliche aus Polanów sind eine Woche lang zu Gast in Gedern / Abwechslungsreiches Programm

GEDERN - (red). 35 Schüler und drei Lehrer aus der polnischen Partnerstadt Polanów sind in dieser Woche zu Gast in Gedern gewesen. Sie hatten eine 900 Kilometer lange und 13 Stunden dauernde Fahrt auf sich genommen, um Freunde wieder zu treffen.
Gespannt warteten sowohl die Schüler als auch deren Eltern an der Gesamtschule Gedern auf den Bus aus Polanów. Doch bis die Gastgeber ihre Gastschüler aus dem Nachbarstaat mit einem freundlichen und lauten „dzien dobry” begrüßen konnten, dauerte es. Immer wieder kam aus dem Bus per SMS die Nachricht „Stehen wieder im Stau“. Die Vorsitzende des Schulausschusses „Polanów“, Patrizia Belczewski, und deren Kollegin Ingrid Haesler nutzten die Zeit, um bis zur Ankunft noch einige Details zum bevorstehenden Aufenthalt zu erläutern.
Nachdem der Bus um 20.30 Uhr an der Schule angekommen war, ging alles relativ schnell. Trotz Müdigkeit war die Begrüßung zwischen Gästen und Gastgebern herzlich. Am nächsten Morgen stand nach den ersten beiden gemeinsamen Unterrichtsstunden die offizielle Begrüßung auf dem Programm. Schulleiter Walter Scheibner und Gederns Bürgermeister Guido Kempel unterstrichen dabei, wie wichtig der Schüleraustausch für den Fortbestand eines geeinten Europas sei. Als kleines Willkommensgeschenk hatte Kempel eine Tasche mit Informationen über Gedern sowie für jeden Schüler aus der Partnerstadt eine Urkunde mitgebracht. Sowohl Scheibner als auch der Bürgermeister dankten den Vertretern des Verschwisterungsvereins Gedern-Polanów, Vorsitzender Wolfgang Kunert und Vorstandsmitglied Ralf Bartikowski, denn ohne die Unterstützung des Vereins durch Gelder und persönlichen Einsatz könne man die Partnerschaft kaum leben
Bevor man gemeinsam zur Turnhalle ging, wurde gemeinsam in der Cafeteria zu Mittag gegessen. In der Turnhalle war ein Parcours mit verschiedenen Spielstationen aufgebaut worden. Ziel war es, sich zu vertrauen und zu helfen. In gemischten Gruppen absolvierten die Schüler mit viel Spaß die einzelnen Stationen.
Der sich danach einstellende Hunger wurde nach dem Spaziergang von der Turnhalle zur Fasshalle des Seniorenwohnheims „Haus Vogelsberg“ durch den Verschwisterungsverein gestillt. Zum Ausklang des Tages warteten dort gegrillte Steaks und Bratwürste sowie Salate, die Eltern zubereitet hatten, und Getränke auf die Schüler.
Am nächsten Tag ging es in das Erlebnisbad am Rebstock in Frankfurt, am darauffolgenden Tag standen der Besuch des Mathematikums und des Botanischen Gartens in Gießen auf dem Programm. Am Freitag drückten die Schüler wieder gemeinsam die Schulbank, anschließend nahmen sie an einem Trommelworkshop und einer Stadtrallye teil.
Für den Abend hatten die Gasteltern eine Abschiedsfeier in der Alten Turnhalle vorbereitet. Dabei durfte es ruhig etwas später werden, denn der heutige Samstag ist als Familientag geplant. Gegen 19 Uhr werden die 35 Gastschüler aus Polanów und ihre Lehrer an der Gesamtschule wieder den Bus in Richtung Heimat besteigen und es heißt, Abschied zu nehmen – bis zum nächsten Wiedersehen spätestens nach den Sommerferien 2017. (Quelle: Kreis-Anzeiuger, 08.10.16)
 

600 Euro für Fachräume
SPENDE Geld der Sparkasse soll in weitere Verbesserung der Ausstattung fließen
GEDERN - (red). Viele Gederner, die die Gesamtschule besucht haben oder die heute ihre Kinder dort zur Schule schicken, sind im Förderverein engagiert. Das ist auch bei Martina Kehm, Leiterin des Beratungs-Centers der Sparkasse Oberhessen, nicht anders. Sie besuchte die Schule selbst – und nun lernt dort eines ihrer Kinder. Daher freute sie sich besonders, Schulleiter Walter Scheibner eine Spende über 600 Euro in Namen der Sparkasse Oberhessen zu überreichen.
Der Unterricht an der Gesamtschule findet heute vielfach nicht mehr im klassischen Klassenzimmer statt, sondern in Fachräumen. Dadurch soll eine kompetenzorientierte, fachspezifische und schülerorientierte Lernumgebung geschaffen werden. Daher ist jeder Fachraum mit entsprechenden Büchern und Materialien ausgestattet. „Die Umsetzung des Fachraumkonzepts, gerade die Ausstattung mit Materialen, hat der Förderverein der Gesamtschule Gedern finanziell begleitet“, erläuterte Scheibner. Zur weiteren besseren Ausstattung der Fachräume sollen nun die 600 Euro von der Sparkasse verwendet werden.
Für Martina Kehm, die die Leitung der Sparkasse Oberhessen in Gedern kürzlich übernommen hat, war der Schulbesuch auch ein Blick in die eigene Vergangenheit: „Hier bin ich selbst zur Schule gegangen, und ich weiß, dass die Unterstützung hier gut angelegt ist.“
 

10 Jahre Schulsanitätsdienst
Im Rahmen des Schulfestes nach den Projekttagen wurden in der Gesamtschule Gedern die elf Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen des Sanitätsdienstes von Schulleiter Herrn Scheibner und der Pädagogischer Leitung Frau Braun geehrt. Sie erhielten von der Leiterin des Schulsanitätsdienstes Sabine Kappeller-Walter eine Urkunde, in welcher sich die Schule für das ehrenamtliche Engagement bedankt. Die elf Schülerinnen und Schüler wurden im Rahmen eines Erste-Hilfe-Kurses zu Ersthelfern ausgebildet und versehen seither regelmäßig während der Schulzeit Bereitschaftsdienst um verletzten Mitschülern zu helfen. Sie sind da, wenn ein Knöchel gekühlt werden muss oder ein Pflaster gebraucht wird. Und sie rufen im Notfall auch den Rettungswagen. Doch nicht nur im Schulalltag erfüllen sie ihre Aufgaben, auch bei Schulveranstaltungen wie dem Sponsorenlauf, den Bundesjugendspielen oder bei Turnieren sind die Schulsanis im Dienst. Seit zwei Jahren findet außerdem im Januar ein Projekttag der Schulsanis in der benachbarten Erlenbachschule statt. Die Schulsanitäter führen hierbei mit den Viertklässlern einen „Mini-Erste-Hilfe-Kurs“ durch und bringen den Grundschülern bei, wie man Pflaster korrekt anlegt oder die stabile Seitenlage durchführt. Sowohl von der Grundschule als auch von der Gesamtschule Gedern hört man danach regelmäßig durchweg positive Stimmen. In den vergangenen zehn Jahren, seit Bestehen des Schulsanitätsdienstes, wurden mehr als 100 Schülerinnen und Schüler zu Ersthelfern ausgebildet. Nicht wenige von ihnen wurden im Laufe der Jahre auch Schulsanitäter. Manche sogar über mehrere Jahre hinweg bis zum Schulabschluss. Erst letzte Woche wurden zwei Schülerinnen aus der der Gesamt-schule Gedern verabschiedet, die drei Jahre lang sehr en-gagiert beim Sanitätsdienst waren. Die Gesamtschule Gedern ist stolz darauf, seit 10 Jahren so motivierte Schulsanitäter zu haben. Vielen Dank! Die Ausbildung zum Ersthelfer wird an der Gesamtschule Gedern seit zehn Jahren im Ganztagsangebot in Kooperation mit dem Kreisverband Büdingen des Deutschen Roten Kreuz durchgeführt.  (Sabine Kappeller-Walter)

ABSCHLUSSFEIER Gesamtschule Gedern verabschiedet 134 Abgänger / „Wichtigen Abschnitt des Lebens gemeistert“
GEDERN - (em). Mit 550 Teilnehmenden bei der Abschlussfeier der Gesamtschule Gedern war das Bürgerhaus Nidda gerade groß genug. Temperamentvoll spielte das Schulorchester unter Leitung von Alexander Eckhardt „Fluch der Karibik“-Melodien. In einer ausführlichen Rede zeigte Schulleiter Walter Scheibner die Abschlussergebnisse auf: 134 Jungen und Mädchen verlassen die Schule. Von 25 Jugendlichen der zwei Hauptschulklassen erreichten 15 den Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Den Qualifizierenden Realschulabschluss erreichten 30 von 63 Jugendlichen dieses Zweiges mit seinen drei Parallelklassen. In beiden Schulzweigen erwarben fast alle mit ein regelhaftes Abschlusszeugnis. Aus den beiden Gymnasialklassen gehen 45 Schülerinnen und Schüler an die Oberstufen der umliegenden Orte weiter. Scheibner: „Auch die heimische Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Schule ist gern unsere Einladung zur Abschlussfeier gefolgt, ebenso unser Gast Taylor Nickerson aus Columbia.“ An Alltagsbeispielen zeigte der Schulleiter die Bedeutung von Verantwortung für die Umwelt und die Gemeinschaft auf: „Tragt dazu bei, die Welt in kleinen Schritten zum Besseren zu verändern, ich wünsche euch Mut und Kraft.“ Scheibner hatte vielen zu danken: Lehrerin Stefanie Schnarr und dem Blumenhaus „Flowerpower“ für die Dekoration, allen Akteuren der Abschlussfeier, der VR-Bank und der Gemeinde Hirzenhain, die Gutscheine für besondere Leistungen finanzierten, dem Förderverein der Schule und der Stadt Gedern, die die Unkosten der Feier tragen halfen, dem Cafeteriateam für die traditionellen Abgangsbrezeln.
Namens des Schulelternbeirates sprach Dagmar Heusohn die Abgänger an: „Ihr habt einen wichtigen Abschnitt eures Lebens gemeistert. Gebt nicht auf, wenn es schwierig wird, setzt euch mit voller Kraft ein, wo es nötig ist.“ Im Kerzenschein sangen die Jugendlichen der 10 bR und der 10 aG „Time of our life“. Zeugnisübergabe an die sieben Abschlussklassen und Verabschiedung durch die Klassenlehrer folgten. Bildfolgen auf der Leinwand weckten Erinnerungen. Jetzt war vergessen, dass auch Stress, Auseinandersetzungen und Durchhänger zum Schulalltag gehören. Aus den Dankesworten der Jugendlichen klang Verbundenheit mit Mitschülern und Lehrkräften, Bewusstsein dafür, dass eine gute Zeit zu Ende ging, sogar ein paar Tränen mussten hinunter geschluckt werden. Auch die Stimmen der Lehrerinnen und Lehrerwaren nicht immer ganz sicher, die Klassen waren ihnen ans Herz gewachsen. Sehr persönliche Worte gaben sie den Abgängern mit auf den Weg. „Jetzt beginnt ein neues Kapitel, wir streuen uns wie eine Pusteblume“, meinte Schulsprecherin Ines Unger in ihrem Grußwort, „wir werden einander nie vergessen.“ „It don‘t mean a thing“ spielte das Schulorchester und in einem Grußwort bat der Hirzenhainer Bürgermeister Freddy Kammer um Applaus für die Abgänger und ihre Lehrkräfte und ermutigte zum „Schritt in die Zukunft – Träume, Visionen, Luftschlösser sind erlaubt.“Abschließend konnten die Leitungen Jutta Bals (Gymnasialzweig) und Mike Kalbhenn (Real- und Hauptschulzweig) die Klassenbesten und diejenigen mit besonderen sozialen Leistungen ehren. Das waren Ribana Müller(9aH), Sophia Henning (9bH), Jana Hope Maurer (10aR), Selina Sauer (10bR), Lisa Zimmermann, Diana Nesterova, Dietra Diana Stabel (alle 10cR), Katja Kaunath und Mara Krug (10 aG) sowie Niklas Kaiser und Alina Reinemer (10bG). Die pädagogische Leiterin Sabine Braun dankte Ines Unger (10 aR, Schulsprecherin), Carolin Ackermann (10bG) und Jan Schaller (10cR) als Schulkonferenzmitglieder, Sophia Henning und Johanna Reuter (beide 9bH) für den Schulsanitätsdienst und nochmals Carolin Ackermann (Schulprogrammgruppe).

(Quelle: Kreis-Anzeiger, 11.07.16)
 

MESSE 15 Unternehmen aus der Region stellen sich a vor
GEDERN - (ahe). Um den Schülern der achten Hauptschulklasse sowie der neunten Klassen des Realschulzweigs und der Gymnasialstufe der Gesamtschule Gedern anlässlich der Berufs- und Studienorientierung potenzielle Ausbildungsbetriebe der Region und das Spektrum möglicher Berufsrichtungen vorzustellen, hatten die Lehrer Sabine Kapella-Walter und Dennis Doehring zum ersten Mal eine Berufsmesse organisiert.
15 Unternehmen gaben dabei den 130 Schülern und deren Eltern sowie interessierten Schülern anderer Klassenstufen einen Einblick in 45 Berufe. Dabei lernten die Jugendlichen nicht nur die Firmen kennen, sondern erfuhren auch vieles über die Ausbildungsvoraussetzungen und Lehrzeiten, Anforderungen und Aufgabengebiete, Arbeitszeiten, Verdienstmöglichkeiten und Perspektiven. Das Spektrum sei bewusst breit gefächert und auf alle Schulzweige ausgerichtet gewesen, sagte Dennis Doehring. Von A wie Altenpfleger bis Z wie Zerspanungsmechaniker reichte die Palette der vorgestellten Berufe.
„Ich finde das Angebot echt gut. Die Berufsmesse ist eine tolle Möglichkeit, sich zu informieren. Leider habe ich nichts Passendes für mich gefunden. Eventuell könnte ich mich für die Berufe Bankkauffrau oder Altenpflegerin begeistern“, sagte die 15-jährige Selly Krause aus Steinberg. Ihre Klassenkameradin aus der 9cR, Lisa Hindera aus Wenings, war ebenfalls positiv überrascht von der Berufsmesse. „Mein Traumberuf ist Industriekauffrau. Zwar habe ich hier keinen Ausbildungsbetrieb gefunden, aber alternativ fand ich den Beruf Bankkauffrau sehr interessant. Ich glaube, da wird es niemals langweilig“, meinte die 16-Jährige. „Die Berufsmesse ist wirklich eine gute Idee von unserer Schule. Allerdings wäre es vorteilhaft gewesen, bereits schon die Achtklässler als Pflichtprogramm mit in dieses Angebot einzubeziehen“, schlug Tom Oliver Rinker (15 Jahre) aus Wallernhausen vor. Er geht in die Klasse 9aG und hat auf der Messe die Berufe Bankkaufmann und Diplom-Fachwirt für sich entdeckt.
Als „sehr gelungene Veranstaltung“ bezeichnete die Vorsitzende des Schulelternbeirats, Susanne Müller, die Berufsmesse. „Tolle Sache, wie sich die Betriebe hier präsentieren und den Kindern Einblicke in ganz unterschiedliche Berufe geben. Hier können sich die Kinder ausführlich informieren. Ich würde es sehr begrüßen, wenn diese Veranstaltung jedes Jahr an der Gesamtschule Gedern angeboten wird“, sagte Müller.
(Quelle: Kreis-Anzeiger, 01.07.16)
 

SCHÜLERAUSTAUSCH 25 Gäste aus Partnerstadt Columbia zu Besuch in Gedern
GEDERN - (ahe). 25 Schüler aus der Partnerstadt Columbia sind derzeit für drei Wochen zu Gast in Gedern. Bereits seit 1993 gibt es den Schüleraustausch zwischen der Gesamtschule Gedern und der Columbia High School.
Die Neunt- bis Zwölftklässler werden von ihren Lehrern Taylor Nickerson, Hannah Stewart und Rachel Woodson begleitet und leben bei ihren deutschen Freunden. Die Gesamtschule – allen voran Lehrer Andreas Heuser – und der Verschwisterungsverein Gedern-Columbia mit Uwe Bergheimer an der Spitze haben für die amerikanischen Gäste ein vielfältiges Programm vorbereitet.
Nach der über 20-stündigen Reise wurde die Gruppe von Schulleiter Walter Scheibner in der Cafeteria empfangen. Anschließend besichtigten die Jugendlichen die Unterrichtsräume und bezogen die Quartiere bei den Gastfamilien. „Zum ersten Mal ist eine so große Schülergruppe bei uns zu Gast. Darüber freuen wir uns besonders“, betonte Scheibner.
Taylor Nickerson, Deutschlehrer an der Columbia High School und Hauptorganisator der Reise, unterstrich, dass seine Schüler am Unterricht der Gesamtschule teilnehmen und diverse Präsentationen in deutscher Sprache vorbereitet haben. Unter anderem werden die 15- bis 18-Jährigen über ihren Heimatort Columbia, das amerikanische Essen, Musik, Fernsehen, Sportmannschaften und jugendliches Leben berichten.
Außerdem können sich die Amerikanern auf Ausflüge, Besichtigungen und gesellige Treffen freuen. Der Verschwisterungsverein Gedern-Columbia hatte zur Begrüßung einen Barbecue-Abend in der Fasshalle vorbereitet. Bei Grillfleisch und Salaten von den Gastfamilien und Verschwisterungsvereinsmitgliedern verbrachten die Jugendlichen und die Gastfamilien einen schönen Abend.
Im Laufe der nächsten Tage findet eine Stadtführung durch Gedern statt, ein Ausflug zum Rhein mit Schifffahrt und Besichtigung des Niederwalddenkmals steht auf dem Plan. Außerdem fahren die Schüler zum Hoherodskopf, wo sie den Kletterwald und die Sommerrodelbahn testen werden, sie nehmen an den Bundesjugendspielen der Gesamtschule Gedern teil, unternehmen einen Ausflug zum Erlebnisbergwerk Merkers und zum Mahnmal Point Alpha. Ein Tagesausflug nach Frankfurt mit Besuch des Dialogmuseums, des Goethehauses und des Maintowers sowie Shopping auf der Zeil darf nicht fehlen. Am Montag, 11. Juli, heißt es, Abschied zu nehmen.
Der Verschwisterungsverein Gedern-Columbia unterstützt den Schüleraustausch mit der Finanzierung und Organisation des Hin- und Rücktransfers zum Frankfurter Flughafen, dem Barbecue-Abend, dem Ausflug zum Erlebnisbergwerk Merkers und der Tagesfahrt zum Rhein.
Quelle: Kreis-Anzeiger 23.06.16
 

GEDERN - (red/bg). Am kommenden Dienstag, 17. Mai, treten in der IHK Frankfurt die besten hessischen Schülerfirmen beim Junior“-Landeswettbewerb gegeneinander an und kämpfen darum, Hessen beim Bundeswettbewerb der Schülerfirmen in Berlin vertreten zu dürfen. Mit dabei ist auch die Gederner Schülerfirma „Viridis Materia“. Die Teilnehmer präsentieren vor einer Jury von Wirtschafts- und Bildungsexperten ihre Produkte und Dienstleistungen an Messeständen und bei einer Bühnenpräsentation.
In Hessen haben im Schuljahr 2015/2016 insgesamt 67 Schülerunternehmen im Zuge der „Junior“-Programme eine eigene Geschäftsidee entwickelt und umgesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt haben die jungen Unternehmer Anteilseigner gesucht, Grundkapital eingeworben, Kunden akquiriert sowie Buchführungen vorgelegt. Die besten Teilnehmer des Programms „Junior expert“ haben nun die Chance, in Frankfurt mit dem Titel „Bestes Junior Unternehmen Hessen 2016“ ausgezeichnet zu werden. Dafür müssen sie die Jury in fünf Kategorien überzeugen: Geschäftsidee, Geschäftsbericht, Messestand, Fachinterview und Bühnenpräsentation.
    . „Junior expert“ ist ein Schülerfirmenprogramm der Institut der deutschen Wirtschaft Köln Junior gemeinnützige GmbH, das bundesweit seit mehr als 20 Jahren angeboten wird. Bei „Junior“ gründen Schüler ein auf ein Schuljahr befristetes Schülerunternehmen. Im Team erlernen und erproben die Schüler Grundprinzipien unternehmerischen Handelns. Die Umsetzung der eigenen Geschäftsidee lässt die Teilnehmer praktisch erfahren, wie sich das eigene Handeln wirtschaftlich, sozial und ökologisch auswirkt. Seit dem Start 1994 haben mehr als 100000 Schüler an den „Junior“-Programmen teilgenommen. (red)
Für eine handfeste Geschäftsidee hat sich das Team von „Viridis Materia“ entschieden: Aus Holzpaletten bauen die Schüler Sessel, Sofas, Couchtische, Regale oder Blumenkübel. Die Schülerfirma hat verschiedene Abteilungen: Produktion, Verwaltung, Marketing, Finanzen. Die Verwaltungskräfte etwa sind für das Schreiben der Sitzungsprotokolle, die Dokumentation des Arbeitsprozesses, die Materialbestellung und den Schriftverkehr zuständig. Die gesamte Projektarbeit wird von Lehrer Alexander Eckhardt begleitet.
Bundesweit haben fast 10000 Schüler mit „Junior“ in diesem Schuljahr eine Schülerfirma gegründet. Jedes Bundesland entsendet seine beste Schülerfirma im Juni nach Berlin zum Bundeswettbewerb, bei dem der deutsche Teilnehmer für das Europafinale der Schülerfirmen gesucht wird, das in in der Schweiz stattfinden wird.

 

Peter Tauber stellt sich über eine Stunde lang Fragen von Gederner Gesamtschülern

GEDERN - (red). „Was halten Sie von der AfD? Wie sind Sie zur Politik gekommen? Haben Sie auch einen Acht-Stunden-Tag?“: Über eine Stunde lang hat sich Dr. Peter Tauber, Bundestagsabgeordneter und CDU-Generalsekretär, diesen und zahlreichen weiteren Fragen von Realschülern und Gymnasiasten der Jahrgangsstufe zehn an der Gesamtschule Gedern gestellt. Die zeigten sich für die Diskussion gut vorbereitet und stellten interessierte Nachfragen, etwa zur aktuellen Flüchtlingspolitik der Bundesregierung, zu den Hobbys des Bundespolitikers oder zu einer eventuellen Wiedereinführung der Milchquote.

Besonders die Flüchtlingspolitik brannte den Schülern unter den Nägeln. „Es gibt leider keinen Schalter, den wir in dieser Frage einfach umlegen können. Wir brauchen Geduld und einen langen Atem, sind aber auf dem richtigen Weg“, fasste Tauber seine Sicht der Dinge zusammen. Seien im November noch bis zu 10 000 Menschen täglich nach Deutschland gekommen, seien es derzeit im Durchschnitt gerade einmal 100 am Tag. Dennoch würden die weltweiten Wanderungsbewegungen, nicht nur aufgrund von Krieg und Terror, sondern auch in Folge des Klimawandels, nicht einfach von heute auf morgen verschwinden. „Weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht“, verdeutlichte Tauber. „Alle gemeinsam haben wir die damit verbundenen Herausforderungen im vergangenen Jahr gut hingekriegt – allerdings dürfen wir auch die daraus resultierenden Probleme nicht verschweigen.“ Wer nur aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland komme, müsse das Land wieder verlassen; für die, die bleiben wollen und können, sei eine gelungene Integration von Anfang an wichtig.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde informierte sich Tauber über das Fachraumkonzept der Schule, das in dieser Form in Hessen einmalig ist. Klassenzimmer gibt es an der Gesamtschule seit diesem Schuljahr nicht mehr, stattdessen findet jedes Unterrichtsfach, meist in Doppelstunden, in eigens eingerichteten Fachräumen statt, in denen beispielsweise auch alle Schulbücher gelagert sind und teilweise jahrgangs- und schulformübergreifend benutzt werden. Die Schüler wiederum müssen die schweren Bücher nicht jeden Tag aufs Neue mit zur Schule schleppen. Als positiver Nebeneffekt fallen aufgrund der Doppelstunden weniger Hausaufgaben als früher an, da pro Tag weniger Fächer auf dem Stundenplan stehen. „Ein interessanter Ansatz“, befand Tauber, der der Schulleitung, dem Kollegium, aber auch Schülern und Eltern zu ihrem Mut zur Veränderung gratulierte.

10. Klässler der Gesamtschule Gedern im Stadttheater Gießen im Jugendstück „Tschick“
Am Freitag, den 19. Februar 2016 konnten die Klassen 10aG und 10bG mit ihren Deutschlehrerinnen Christine Franzke und Birgit Breitzke das Stadttheater in Gießen besuchen. Im Deutschunterricht hatten sie das Jugendbuch „Tschik“ gelesen, welches jetzt auf der Bühne zu sehen war.
„Tschick“ ist der Neue in Maiks Klasse und heißt eigentlich Andrej Tschichatachow, aber das können nicht einmal die Lehrer aussprechen. Manchmal kommt Tschick mit einer Alkoholfahne in die Schule und er hat angeblich Kontakte zur Russenmafia. Doch Maik glaubt dies nicht und als Tschick plötzlich zu Beginn der Sommerferien mit einem geklauten Auto vor der Tür steht, beginnt für beide ein aufregender Road Trip, der zwei jugendliche Außenseiter zu Freunden werden lässt.
Wolfgang Herrendorf schrieb diesen Bestseller und wurde mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Die Bühnenfassung diesen wilden Abenteuers zählt zu in den letzen beiden Jahren zu den meist gespielten Stücke an deutschen Theatern und fasziniert ein Publikum jeden Alters
Die Schüler und Schülerinnen der Gesamtschule Gedern waren begeistert von der Inszenierung, den schauspielerischen Talenten der beiden Hauptdarsteller, die immer wieder in unterschiedliche Rollen schlüpften und so viel Text hatten auswendig lernen müssen. Das Bühnenbild allerdings hatten sie sich ein wenig abwechslungsreicher vorgestellt. Am Ende jedoch fanden alle, dass sich die Fahrt ins Stadttheater auf jeden Fall gelohnt hat und sind nun gespannt auf die Kinofassung, die bald zu sehen sein wird, um den Vergleich von Buch, Bühne und Film  zu haben.
 

SCHÜLERFIRMA „Vi-Ma“

mit handfester Geschäftsidee / Auch für den Außenbereich geeignet
GEDERN - (det). Für eine handfeste Geschäftsidee hat sich das Team von „Vi-Ma“, der aktuellen Schülerfirma der Gesamtschule Gedern, entschieden. Die Abkürzung steht für „Viridis Materia“, was man mit „grünem Grundstoff“ übersetzen könnte. In der Tat arbeiten die Jugendlichen mit verhältnismäßig naturnahem Material. Aus Holzpaletten bauen sie Sessel, Sofas, Couchtische, Regale oder Blumenkübel.
Die Paletten werden dabei zum gewünschten Modell montiert. Die Oberflächenbehandlung ist wichtig, die Möbel werden sauber abgeschliffen, mit Klarlack oder nach Kundenwunsch mit farbigem Acryllack gestrichen und sind so auch für den Außenbereich geeignet. Gespendet wurden die Paletten von der Familie Orth vom Auenhof Ober-Seemen. „Beim Tag der offenen Tür in der Schule und auf dem Gederner Weihnachtsmarkt haben wir unsere Möbel ausgestellt. Die Rückmeldungen waren positiv, erste Käufe wurden getätigt“, berichten die Schüler im Gespräch mit dem Kreis-Anzeiger.
HINTERGRUND
Die bundesweiten „Junior“-Programme des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln bieten Teilnehmern die Möglichkeit, ein Schülerunternehmen zu gründen. Ziele der Programme sind Berufsorientierung, Förderung der Ausbildungsfähigkeit und Berufschancen von Jugendlichen sowie die Vermittlung von Wirtschaftswissen und Schlüsselqualifikationen. Die besten zehn Schülerfirmen Hessens nehmen am Landesentscheid teil, der am 17. Mai in der IHK Frankfurt stattfindet. Der Sieger qualifiert sich für den Bundeswettbewerb vom 22. bis zum 24. Juni im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin. (bg)
Die Teilnahme an der Schülerfirma wird im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts oder auch als Arbeitsgemeinschaft in der Jahrgangsstufe 10 des Real- und Gymnasialzweiges angeboten. Die Motivation der Jugendlichen? „Ich will in einen Beruf mit viel Publikumskontakt, das hier ist eine Vorübung“, sagt Lisa. „Mir hat das gefallen mit den Paletten. Ich bin auch zu Hause gern am Montieren und Tüfteln“, berichtet Felix. „Ich möchte später eine Ausbildung in einen Büroberuf machen. Mir hat das Schulpraktikum in einer Rechtsanwaltskanzlei gut gefallen und hier bin ich in der Finanzabteilung“, erzählt Niklas.

Und wie findet Marc-Oliver seine Rolle als „Vi-Ma“-Chef? „Manchmal muss ich Druck machen, die Leute beisammen halten. Spaß macht, dass wir unsere Produktion gut in sozialen Netzwerken darstellen können“, sagt er. Was hält er für die Eigenschaften eines guten Chefs? Die Antwort kommt ohne langes Überlegen: „Organisationstalent, Zuverlässigkeit, Durchsetzungsvermögen.“

Die Schülerfirma hat verschiedene Abteilungen: Produktion, Verwaltung, Marketing, Finanzen. Die Verwaltungskräfte etwa sind für das Schreiben der Sitzungsprotokolle, die Dokumentation des Arbeitsprozesses, die Materialbestellung und den Schriftverkehr zuständig. Die gesamte Projektarbeit wird von Lehrer Alexander Eckhardt begleitet. Schülerfirmen haben an der Gesamtschule Gedern eine lange Tradition. Sie sind Teil eines Projekts, ausgeschrieben vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln unter dem Titel „Junior“-Wettbewerb. In der Vergangenheit produzierten Gederner Schüler etwa Lampen oder Fotoalben oder sie gründeten eine Beratungsfirma zum sparsamen Umgang mit der Ressource Wasser. Eckhardt: „Unsere Jugendlichen haben jedes Jahr eine neue Geschäftsidee und nehmen damit am Wettbewerb teil.“ Auf einer Messe können die Schülerfirmen an Ständen ihre Werkstücke vorstellen. Nach sieben Qualitätskriterien werden sie bewertet. Dazu gehören auch die Dokumentation des Arbeitsprozesses durch monatliche Protokolle und das Erstellen eines Geschäftsberichts.

Schafft es die Schülerfirma Vi-Ma, sich gut zu platzieren, gelingt ihr der Sprung auf die nächste Ebene, den Landesentscheid – und vielleicht gar noch weiter bis auf die Bundes- und die Europaebene.

Das „Vi-Ma“-Team braucht Paletten für die weitere Produktion, die Jugendlichen sind dankbar für Spenden. Ebenso sind Interessierte eingeladen, sich die Möbel anzuschauen und zu kaufen. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 0151/10078880 oder per E-Mail an info@vi-ma.de.

TAG DER OFFENEN TÜR Gesamtschule stellt sich vor

GEDERN - (ahe). Werbung in eigener Sache hat die Gesamtschule Gedern während ihres Tages der offenen Tür betrieben. Dabei wurden nicht nur die Räume und die pädagogischen Schwerpunkte vorgestellt, sondern auch die Nachmittagsangebote, die Förderkurse, das Ganztagsangebot und das mit Beginn dieses Schuljahres eingeführte Fachraumkonzept präsentiert
Zu sehen und zu erleben gab es reichlich für die aktuellen Viertklässler und deren Eltern, hatten die Schüler der fünften bis zehnten Klassen und deren Lehrer doch ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Fachbereiche Biologie, Chemie und Physik lockten mit Experimenten. Ein Blick durchs Mikroskop, Farbwettrennen mit Zuckerwürfeln, die Herstellung von Bioplastikskulpturen aus Milch, Sahne und Essig sowie das Mixen eines Zaubertranks, Funkenexplosionen mit Influenzmaschinen und der Aufbau eines Stromkreislaufs waren attraktive Aufgaben für kleine und große Besucher. Rechenkünstler testeten ihr Können bei Mathematikspielen, sportlich Interessierte informierten sich über das Sportkonzept, musisch Begabte steuerten die Infostände über das Bläserkonzept und das Schulorchester an und Fremdsprachenbegeisterte lauschten den Darbietungen auf Englisch und Französisch. Der Schulsanitätsdienst präsentierte sich mit Mitmach-Aktionen. Die neue Schülerband „Crushed Ice“ hatte ihren ersten öffentlichen Auftritt. Auch das Schulorchester und die Mitglieder des Bläserprojektes gaben Proben ihres Könnens ab. Die Ausstellungen mit Exponaten aus diversen Projekten waren stets gut frequentiert.
Außerdem nutzte die neue Schülerfirma „Viridis Materia. Vi-Ma“ die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee vorzustellen. Sie baut aus Einwegpaletten trendige Möbel. Die Firmenaktien, von denen sich auch Bürgermeister Guido Kempel eine sicherte, fanden reißenden Absatz.
In der Aula zeigten die Cheerleader, die Mädchen und Jungen der Klassenstufe sechs, die Mitglieder der Sportklassen fünf sowie die Schüler der siebten Klassen energiegeladene Vorführungen. Mit dabei waren auch die Mitglieder der Schülervertretung, die Vorstände des Fördervereins der Gesamtschule sowie der Verschwisterungsvereine Gedern-Polanow und Gedern-Columbia. Die Lehrer um Schulleiter Walter Scheibner standen für Gespräche bereit.
Quelle: Kreis-Anzeiger, 24.11.15
 

Mehrere Tausend Euro für neue Bücher
Von Bruno Rieb

GELDREGEN Zuschüsse des Landes an Bibliotheken der Region / Leseförderung

NIDDA/GEDERN/ECHZELL/SCHOTTEN - Ein warmer Geldregen geht in diesem Jahr über die kommunalen Büchereien in der östlichen Wetterau und Schotten nieder. Insgesamt 37 800 Euro bekommen die Büchereien in Nidda, Gedern, Echzell und Schotten als Zuschuss vom Land Hessen zu Gesamtinvestitionen von 63 800 Euro. Das Geld fließt vor allem in die Leseförderung. In der Gemeindebücherei in Echzell liegt eine Wunschliste aus. Dort können die Bibliotheksnutzer eintragen, was ihnen an Medien in der Bibliothek noch fehlt. Nach zwei vergeblichen Versuchen war die Gemeinde mit ihrem Antrag auf Fördermittel für die Bibliothek beim Land erfolgreich. Das verteilt jährlich 1,25 Millionen Euro aus dem Kommunalen Finanzausgleich an die öffentlichen Bibliotheken. Das Geld wird über ein Antragsverfahren vergeben. Die Auswahl trifft das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst gemeinsam mit der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken an der Hochschul- und Landesbibliothek Rhein-Main, erläutert Ministeriumssprecher Jörg Kilian. Insbesondere kleinere Büchereien sollen gestärkt werden. Im vergangenen Jahr seien 72 kommunale Bibliotheken gefördert worden. Echzell bekommt 9300 Euro. Dazu kommen 5000 Euro Eigenmittel. Macht stattliche 14 300 Euro. Das Geld wird für neue Medien für die Kinder- und Jugendabteilung, die Kooperation mit der Grundschule und für Antolin-Bücher verwendet.
Kooperation Antolin ist ein bundesweites Projekt zur Leseförderung in der Grundschule und in der Sekundarstufe, bei dem das Lernen in der Schule mit dem Lesen am Nachmittag verbunden wird. Dabei wird ein Leseanreiz durch Quizfragen zu Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur sowie zu wichtigen Neuerscheinungen geschaffen. Die Kooperation mit der Echzeller Grundschule besteht auch darin, dass Schüler zu bestimmten Themen in die Bibliothek geschickt werden, um sich zu informieren, sagt Martina Weber, die die Gemeindebücherei leitet. Mit dem Geld will sie auch Kinder- und Jugendbuchserien wie „Sternenschweiß“ vervollständigen und DVDs und Hörbücher anschaffen.
In Schotten fließt das Geld – 15 000 Euro, davon 10 000 Euro Zuschuss – in den Ausbau des Interessengebietes „Integration, Toleranz, Völkerverständigung“. „Wir wollen etwas tun für die Inklusion“, sagt Bürgermeisterin Susanne Schaab. Es gehe um Religion und Kultur genauso wie um geistige oder körperliche Behinderungen. Audiovisuelle Medien sollen angeschafft werden, auch Bildschirme und Kameras. „Es geht um Medien, mit deren Hilfe wir arbeiten können“, so Schaab.
In Gedern fließt das Geld – 12 000 Euro, davon ist die Hälfte Landeszuschuss – in die Bibliothek der Gesamtschule, die zur öffentlichen Bücherei ausgebaut wurde. „Ein in der Region einzigartiges Projekt“, sagt Schulleiter Walter Scheibner. Mit der Stadt Gedern sei ein Kooperationsvertrag für fünf Jahre abgeschlossen worden. Mit dem Geld soll der Bestand der Bücherei für ältere Nutzer erweitert werden. Gesucht werden noch ehrenamtliche Helfer, die dafür sorgen, dass die Bücherei freitags nachmittags und samstags vormittags geöffnet werden kann. Die Stadtbücherei Nidda kann sich über 22 500 Euro freuen, davon 12 500 Euro Zuschuss. Sie werden für den Aufbau eines Bestandes zur Leseförderung verwendet.
(Quelle: Kreis-Anzeiger, 18.07.2014)
 

GEDERN - (ahe). 27 Schüler der beiden neunten Hauptschulklassen und 56 Schüler der drei zehnten Realschulklassen haben während der Entlassungsfeier der Gesamtschule Gedern in der Seementalhalle in Mittel-Seemen ihre Abschlusszeugnisse erhalten.
17 Jugendliche haben einen Notendurchschnitt von 3,0 und besser und damit den qualifizierten Hauptschulabschluss erreicht. 38 Schüler haben einem Notendurchschnitt von besser als 3,0 in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik sowie einem naturwissenschaftlichen Fach sowie den restlichen Nebenfächern erreicht.
„Damit endet euer Weg an unserer Schule. Jeder von euch schlägt nach den Sommerferien einen anderen Weg ein und wird ein weiteres Ziel verfolgen. Und das ist auch gut so“, sagte Schulleiter Walter Scheibner. „Besinnt euch auf eure Stärken, setzt euch Ziele und macht euch auf den Weg. Tragt Verantwortung, gebt nicht auf, hinterlasst Spuren. Lasst euch nicht beirren und lasst nie locker, auch wenn es mal Rückschläge gibt. Ich kann euch garantieren: Es wird immer wieder Rückschläge, Hindernisse und Probleme geben. Aber das sind keine Gemeinheiten, mit denen das Schicksal euch ärgern will. Es sind vielmehr Herausforderungen, in denen man sich bewähren muss und die es zu bestehen gilt“, legte er seinen scheidenden Schützlingen weiter ans Herz.
Den guten Wünschen schloss sich der Hirzenhainer Bürgermeister Freddy Kammer an. „Setzt euch ein Ziel und versucht, es zu erreichen. Und marschiert zielstrebig auf eurem Weg dorthin“, sagte er. Glückwünsche für den bestandenen Schulabschluss und beste Wünsche für den neuen Lebensabschnitt gab den Abgängern auch Hans-Dieter Deckmann vom Schulelternbeirat mit auf den Weg.
Schulsprecherin Leonita Haxhijaj blickte auf die vergangenen Jahre zurück. „Heute feiern wir das Ende eines gefühlt nie enden wollenden Lebensabschnitts und gleichzeitig den Beginn eines neuen Kapitels. In jedem Fall war die Zeit an der Gesamtschule Gedern für uns eine amüsante, nicht immer lehrreiche, lange, stimmungsvolle und schöne Zeit. Geht nun durch diese Tür und nehmt vor allem die positiven Erinnerungen mit“, sagte sie.
Nach der Zeugnisübergabe ehrten der stellvertretende Schulleiter Uwe Schulz und seine Kollegin Sabine Braun (Pädagogische Leitung) im Beisein von Gederns Erstem Stadtrat Herbert Weber, Stadtverordnetenvorsteher Markus Heil, Freddy Kammer und dem Bereichsdirektor für die Gederner Geschäftsstelle der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen, Winfried Sachs, die Klassenbesten sowie besonders engagierte Schüler. Die Klassenbesten sind: Johannes Herd (Notendurchschnitt 1,7) und Yannik Schneider (1,8, beide 9aH), Alexander Fahlteich (2,0, 9bH), Hanna Jung (1,2, 10aR), Katharina Ladner (1,3, 10bR) und Anna-Marie Reutzel (1,6, 10cR).
Für besondere Leistungen außerhalb des Unterrichts wurden Schulsprecherin Leonita Haxhijaj und Serife Özcan als Vorstandsmitglied der Schülervertretung geehrt. Dank und Anerkennung wurden auch Saskia-Michelle Straub und Nena Trageser für ihren Einsatz im Schulsanitätsdienst zuteil.
Umrahmt wurde die Entlassungsfeier von Darbietungen der Musiklehrer, der Cheerleader unter der Leitung von Britta Schäfer-Clarke, Gesangs- und Musikdarbietungen der Abgängerklassen und einem Abschiedslied von Rolf Blenn. Traditionsgemäß beschenkten die Cafeteria-Betreiberinnen Elke Schmidt und Anke Haas die scheidenden Schüler mit Abgangsbrezeln.
Quelle: Kreis-Anzeiger. 15.07.2014)
 

Musikcorps Hirzenhain musiziert am Hessentag mit Schülern der Gesamtschule
HIRZENHAIN/GEDERN - (ahe). „Das Lampenfieber war enorm, denn wir haben das erste Mal vor einem so großen Publikum einen Auftritt gehabt. Aber es war ein großartiges und einmaliges Erlebnis“, erinnert sich Enrico Lott aus Steinberg an den Auftritt des Schulorchesters der Gesamtschule Gedern und des Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Hirzenhain beim Hessentag in Bensheim.
Gemeinsam mit weiteren 13 Schülern und 21 Musikcorpsmitgliedern reiste der 14-Jährige zum Hessentag, um die Ergebnisse des vorausgegangenen Workshops beim „Tag der Musik“ im Bundeswehrzelt zu präsentieren. Die Musiker brachten unter der Leitung von Alexander Eckhardt unter anderem Stücke aus „West Side Story“, „Fluch der Karibik“, „Star Wars“ sowie die Lieder „Happy“ und „The Show Must Go On“ zu Gehör. Der Geschäftsführer des Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Hirzenhain, Wolfgang Domes, erklärte, dass er im Gemeinschaftsprojekt zwischen Musikcorps und Gesamtschule Gedern eine Belebung der Orchesterarbeit sehe. „Wir haben unseren Auftritt am Hessentag sehr gut gemeistert. Ich hatte das Gefühl, als wenn das Schulorchester und unser Musikcorps schon immer gemeinsam musiziert hätten“, lobte er. „Wir würden es begrüßen, wenn die Schüler der Gesamtschule Gedern unser Musikcorps auch künftig stärken. Die Weiterführung ihrer musikalischen Ausbildung ist ihnen in unseren Reihen sicher“, so Domes.
Interesse am weiteren gemeinsamen Musizieren mit dem Musikcorps bekundeten die Gesamtschüler Fabienne Greb (14) aus Wenings, Leon Teichmann (14) aus Gedern und Lea Marie Müller (15) aus Mittel-Seemen auf Nachfrage des Kreis-Anzeigers.
„Der Workshop in unserer Schule und der Auftritt im Bundeswehrzelt in Bensheim haben uns sehr viel Spaß gemacht. Und wir konnten viele Erfahrungen mitnehmen. Wir besuchen demnächst auf jeden Fall die Proben des Musikcorps“, waren sich die drei Schüler einig.
Wer Interesse am Musizieren im Musikcorps hat, der kann unverbindlich bei den Proben vorbeischauen. Die Jugendgruppe trifft sich montags von 19 bis 20 Uhr in der Hirzenhainer Gaststätte „Schwarz“. Die regulären Proben schließen sich an gleicher Stelle an, sie finden von 20 bis 22 Uhr statt.

 

SOMMERKONZERT
Schüler aus Gedern und Hirzenhain begeistern 500 Zuhörer im Schlosshof

GEDERN - (ahe). Musikalisch gingen die 16. Gederner Kulturtage in die dritte Runde: In Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Gedern hatte der Magistrat der Stadt Gedern zum Sommerkonzert in den Schlosshof eingeladen und ein Programm aus Instrumentaldarbietungen und Chorgesang vorbereitet. „Unser Sommerkonzert passt hervorragend zum fürstlichen Wetter und zum fürstlichen Ambiente im Schlosshof“, hieß Alexander Eckhardt als Initiator der von Schülern gestalteten Abendveranstaltung die knapp 500 Besucher willkommen.
Im Namen des Magistrats der Stadt Gedern begrüßte der Erste Stadtrat Herbert Weber das Publikum. „Ich freue mich sehr, dass heute Abend Schüler die Gederner Kulturtage bereichern“, sagte Weber.
Der Leiter der Gesamtschule Gedern, Walter Scheibner, bekräftigte die Aussagen seiner Vorredner. „Es freut mich außerordentlich, dass die Schüler der Gesamtschule sowie der Schulen aus Ober-Seemen, Wenings und Hirzenhain im Rahmen der Kulturtage auftreten dürfen – und das bei einem solch herrlichen Wetter und vor so vielen Zuhörern. Mit dieser Veranstaltung haben die Schüler die Gelegenheit, das Erlernte einer breiten Öffentlichkeit vorzutragen“, hob Scheibner hervor und gab die Open-Air-Bühne frei für die jungen Musik- und Gesangstalente.
Unter der Leitung von Alexander Eckhardt präsentierte das 32 Mitglieder zählende Schulorchester einen Querschnitt aus Filmmusik und Musical-Melodien sowie barocke Bläsermusik und einige Titel aus der Rock- und Popmusik. Unter andern trugen die zehn bis 17 Jahre alten Schüler die Titel „Star Wars Saga“ und „Trumpet Voluntary“ vor. Mit eindrucksvollen Darbietungen wie dem Werk „Frühling“ von Vivaldi und Mozarts „Rondo alla Turka“ präsentierte sich unter der Leitung von Michael Siebert die Instrumentalgruppe des Bläserprojektes der fünften Klasse der Gesamtschule Gedern als reine „Damenkapelle“. Die Weningser Version des Rock-Groove-Songs „Santana“ stellte die Trommel-AG der Schule am Niedertor aus Wenings den Besuchern vor. Zudem gaben die Trommler im Zusammenspiel mit den Dritt- und Viertklässlern ihrer Schule unter der Leitung von Sven Rockel mit einem Rhythmusstück und spanischem Gesang eine weitere Kostprobe ihres Könnens.
Premiere
Ein Höhepunkt des eineinhalbstündigen Programms war auch die Premiere der Grundschulchöre der Seementalschule Ober-Seemen und der Hugo-Buderus-Schule Hirzenhain. Unter der Leitung von Katrin Streb und Rainer Buß sowie unter Posaunenbegleitung durch den Schulleiter der Seementalschule, Andreas Göbel, standen 70 Erst- bis Viertklässler erstmals als großer Chor auf der Bühne. Voller Begeisterung und Euphorie sangen die Kinder unter anderem einen Sommer-Rap und das Lied vom „Murmelentenmäusefüßler“.
Mit der „West Side Story“ und „Smoke on the Water“ beschloss der Schulorchester der Gesamtschule Gedern das Sommerkonzert, bevor das Publikum die Leistungen aller Akteure mit reichlich Applaus honorierte.
Die Bewirtung der Gäste mit Laugengebäck und Getränken hatten die Eltern der Mitglieder des Orchesters der Gesamtschule Gedern übernommen.
(Quelle: Kreis-Anzeiger; 04.07.2014)

Fiebern für jeweiliges Team
GEDERN - (ahe). Ausgelassene Stimmung herrschte gestern am frühen Abend im Vorfeld des mit Spannung erwarteten Fußballwelt- meisterschaftsspiels Deutschland gegen die USA auf dem Sportplatz des Fußballclubs Alemannia Gedern. Im Zuge des Schüleraustauschs zwischen der Gesamtschule Gedern und der amerikanischen Partnerstadt Columbia und angelehnt an das WM-Match in Brasilien jubelten deutsche und amerikanische Schüler gleichermaßen euphorisch für ihre jeweilige Elf. Zudem traten die Jugendlichen direkt vor dem Spiel ebenfalls gegeneinander an, um danach gemeinsam die WM-Begegnung zu verfolgen, die mit einem 1:0-Sieg der deutschen Mannschaft endete.
(Quelle: Kreis-Anzeiger, 27.06.2014)
 

Schüler sind stolz auf ihre Erfolge
WETTBEWERB Gederner Gesamtschüler werden ausgezeichnet
GEDERN - (ahe). Unter dem Motto „Traumbilder – Nimm uns mit in Deine Fantasie“ stand der diesjährige Schüler-Malwettbewerb der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen. Insgesamt wurden für den Malwettbewerb über 4000 Arbeiten von Schülern aus dem Vogelsbergkreis, dem Wetteraukreis und dem Main-Kinzig-Kreis eingereicht. Die Kunstwerke von 120 Schülern aus 25 Schulen wurden prämiert.
Mehr als 200 Schüler aller Klassenstufen der Gesamtschule Gedern beteiligten sich an diesem künstlerischen Wettkampf – neun Kinder und Jugendliche wurden jetzt mit Preisen ausgezeichnet. Michelle Luft aus der Klasse 9bG erreichte mit ihrem Werk den zweiten Platz. Maurice Herchenröder (Klasse 6bG) und Denise Luft (9cG) freuten sich über den fünften Platz. Auf Rang zehn kam Sarah Bernhardt (9bG). Den elften Platz erreichten Kristin Brunow (5aG), Sally Riemann (6bG), Theresa Kraffzick (5aR), Alexander Carsten Wolter (5aG) und Victoria Fendel (9cG).
Die Werke hatten die Gesamtschüler innerhalb eines Vierteljahres während des Unterrichts unter Aufsicht und Anleitung der Kunstlehrerinnen Britta Schäfer-Clarke, Stephanie Schnarr, Patrizia Belczewski, Beate Pullmann und Sandra Schwarz-Burk erstellt.
(Quelle: Kreis-Anzeiger, 26.06.2014)
 

Elterninformation vom 30. Juni 2014

1. Schüleraustausch

Zurzeit halten sich 22 Schüler/innen und eine Lehrkraft mit Begleitung aus Columbia/USA bei uns in Gedern auf. Sie alle fühlen sehr wohl hier, wie ich vernommen habe. Bleiben werden sie noch bis zum 7. Juli. Ausflugsfahrten an den Rhein, auf den Hoherodskopf, nach Frankfurt und nach Merkers (Point Alpha) sind bereits durchgeführt worden bzw. stehen noch an. Ein großes Dankeschön den Gasteltern, die die Mädchen und Jungen so liebevoll aufgenommen haben und ihnen sozusagen alle Wünsche vom Mund ablesen, sodass es ihnen wirklich an nichts mangelt, sowie an Herrn Heuser und Frau Krahl-Mogk für Organisation und hiesige Betreuung.
2. Schulorchester
14 Mitglieder des Schulorchesters unter der Leitung von Alexander Eckhardt traten gemeinsam mit dem Musikcorps der Feueruyehr Hirzenhain auf dem Hessentag in Bensheim auf. Die beiden Orchester probten natürlich gemeinsam fleißig vorher und trafen sich auch zu an'tei Workshops in unserer Aula. Mit viel Beifall wurden sie dann in Bensheim für ihre Mühen belohnt. Wir freuen uns über diesen schönen Erfolg und über die Zusammenarbeit mit einem Erwachsenen-Orchester, was für die Entwicklung unserer jungen Musiker von
enormer Bedeutung ist.
3. Wettbewerbe
Beim diesjährigen Mathematikwettbewerb schnitten unsere Achtklässler des Gymnasial- und des Hauptschulzweiges sehr erfolgreich ab und belegten kreisweit jeweils Rang drei. Mit 111 ,31 o/o bant. 130,67 % lagen sie auch deutlich über dem Landesdurchschnitt (100 %). Weiter so! Die Realschüler/innen lagen mit 99,64 o/o knapp unter dem Landesschnitt.
4. Schulsportliche Wettkämpfe
Beim Fußball-Kreisentscheid des Schulsportwettbewerbs ,,Jugend trainiert für Olympia" siegte die Jungen- Mannschaft der Altersklasse lV souverän. 8:0, 5:0 und 6:1 wurden die Geschwister-Scholl-Schule Assenheim, das Weidig-Gymnasium Butzbach und die Singbergschule Wölfersheim von Jannis Anezakis, Patrick Gölz, Nick Kehm, Noel Kraus, Leon Mai, Moritz Pröscher, Jannik Lohrey (alle Klasse 6aG), Jonas Kröll, Marvin Pauls, Marius Weber (alle 6aR) und Sören Reich (SaG) weggefegt. Mit Betreuer Ralf Berndt sind wir sehr stolz auf diese Truppe. Beim anschließenden Regionalentscheid belegte das Team unter fünf Kreissiegern hinter der Carl-von-Weinbergschule Frankfurt und der Gesamtschule am Gluckenstein Bad Homburg einen hervorragenden 3. Platz.
5. Projektwoche/Schulfest
Die letzte Schulwoche wird umgestaltet, der Unterricht findet in einer anderen Form statt. Unter dem Leitmotiv ,,Europa" sollen sich die Schülerinnen und Schüler in die für sie interessante Projektkurse einwählen, z. B. ,,Die EU als Wirtschafts- und Währungsunion", ,,Famous sights of Great Britain and lreland", ,,Lerne Helden und Götter der Griechen und Römer kennen", ,,Nanas - bleibende Kunst in Europa", Spezialitäten Europas - so köstlich wie noch nie", um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Vorgestellt werden alle Projekte an unserem
Schulfest am Donnerstag,24.07.2014, von 10:00 bis 15:00 Uhr, zu dem ich die Eltern, Großeltern, Geschwister etc. ganz herzlich einlade. Selbstverständlich ist auch für eine interessante Verköstigung gesorgt. Die ,,betreute Lernzeit" von 13:45 bis 15:15 Uhr findet in dieser Woche nicht statt.
6. Personelles
Mit Herrn Gehrke steigt ein langjähriger, sehr verdienter Kollege in die passive Phase der Altersteilzeit ein. Die Schule ist dem engagierten Pädagogen zu großem Dank verpflichtet, hat er doch über viele Jahre hinweg die Geschicke der Schule insbesondere im Hinblick auf die Inklusion, Deutsch als Zweitsprache und unseren Schüleraustausch mit dem Gymnasium in Polanow/Polen entscheidend mitgestaltet und geprägt. Viele Schülerinnen und Schüler sind in Unterricht und Erziehung dabei durch seine ,,Hände" gelaufen. Die Schulgemeinde der Gesamtschule wünscht dem zukünftigen Ruheständler alles erdenklich Gute in seinem Ruhe- oder auch Unruhestand und weiterhin viel Gesundheit.
7. Ausblick auf das nächste Schuljahr
Nach momentanem Stand werden am Dienstag, 9. September 2014, um 8:30 Uhr in der Sporthalle 104 Schülerinnen und Schüler eingeschult. Sie werden sich auf eine Hauptschulklasse, rurei Realschulklassen (davon eine Sportklasse) und zwei Gymnasialklassen (davon ebenfalls eine Sportklasse) verteilen. Gegenüber diesem Schuljahr mit 36 Klassen werden es dann wohl insgesamt 34 Klassen sein.
8. Besondere Veranstaltungen/Termine
lch weise auf unsere letzten Veranstaltungen und Termine in diesem Schuljahr hin:
 

  • Dienstag,08.07.2014 Bundesjugendspiele Klassen 5 bis 7 (hier keine betreute Lernzeit) .
  • Mittwoch , 09.07 .2014 Bundesjugendspiele Klassen 8 bis 10 (hier keine betreute Lernzeit) .
  • Freitag, 11 .07 .2014 Entlassungsfeier der Klassen 9H und 10R - 18:00 Uhr in der Seementalhalle in Mittel-Seemen .
  • 21 .07.2014 - 23.07.2014 Projektwoche .
  • Donnerslag, 24.07.2014 Schulfest von 10:00 bis 15:00 Uhr .
  • Freitag, 25.07.2014 Zeugnisausgabe in der dritten Stunde, danach Unterrichtsschluss .
  • 28.07.2014-05.09.2014 S o m m e rfe r i e n Der Unterricht beginnt wieder am Montag, 08.09.2014 ('1./2. Stunde Klassenlehrerunterricht, danach Unterricht nach neuem Stundenplan bis zur 5. bzw" 6. Stunde).


Zum Schluss möchte ich mich, auch im Namen aller Lehrkräfte, bei lhnen, liebe Eltern, für die insgesamt gute
Zusammenarbeit im zu Ende gehenden Schuljahr bedanken. lch wünsche lhnen und lhren Kindern erholsame und
schöne Sommerferien.
Mit freundlichen Grüßen
Scheibner
Schulleiter


Rasen im Rausch ...

In Theorie und mit realitätsnahen Beispielen wurde den Jugendlichen an sieben Unterrichtsstationen deutlich gemacht, welche Auswirkungen Alkohol- und Drogenkonsum auf das Reaktionsvermögen hat.
Mittels Power-Point-Präsentation zum Thema „Rausch und Rasen“ sensibilisierte Polizeioberkommissar Jürgen Sill von der Polizeistation Büdingen die Schüler unter anderem für die BOB-Aktion, an der sich im Wetteraukreis aktuell 74 Gaststätten beteiligen und die Wirte ihre alkoholisierten Gäste sicher nach Hause chauffieren.
Wilfried Wall von der Deutschen Verkehrswacht klärte die Fragen nach Reaktionsweg, Bremsweg und Anhalteweg. Die Crash-Instructoren aus Obertshausen demonstrierten mittels Überschlagsimulator die Rettung von Insassen nach einem Unfall mit Fahrzeugüberschlag.
Erste Hilfe
Die Landesverkehrswacht Hessen war mit einem Gurtschlitten vor Ort. Beim Probesitz erlebten die Schüler am eigenen Leib, wie wichtig der Sicherheitsgurt und das richtige Anschnallen sind.
Das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe Wetteraukreis demonstrierte die Auswirkungen von Drogen und Alkohol auf das persönliche Verhalten. So etwa erlebten die Jugendlichen beim Rauschbrillen-Balance-Akt auf einer geraden Linie, wie sich Suchtmittel auf die körperliche Verfassung niederschlagen. Mitglieder des DRK Büdingen trainierten mit den Schülern stabile Seitenlage und zügige Erste Hilfe am Unfallort, die Absicherung einer Unfallstelle und die Erstversorgung von bewusstlosen Fahrzeuginsassen. Und Dagmar Meinel vom Medizinischen Dienst Friedberg referierte zu den Themen „Probleme am Unfallort“ und „Auswirkungen von Drogen und Alkohol auf die menschliche Psyche“.
Gesponsert wurde dieser Drogen- und Alkoholpräventionstag vom Förderverein der Gesamtschule Gedern.
(Quelle: Kreis-Anzeiger, 01.07.2014)

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